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HEBER DEN EINFLUSS DER ELEKTRISCHEN STRÖME.
daher im Vergleich mit dem zweiten Teil geringeren Widerstand. Um in gleichen Zeiträumen eine und dieselbe Flüssigkeitsmenge durch Diaphragmen, die sich durch ihre Oberfläche unterscheiden, fortzuführen, muss die Stromintensität umgekehrt proportional den Grössen dieser Flächen sein. In dem
Versuche A beträgt die Oberfläche der Elektroden der Oberfläche der
Elektrode des Versuches B. Obgleich für einen jeden der beiden Blattteile eine und dieselbe Wassermeiige genügen wird, so wird das Wasser auf den kleineren Teil (Versuch A) des Blattes mit einer 10-mal grösseren Kraft strömen als auf den grösseren Teil (Versuch B). Folglich wird der erste Teil tiefer durchfeuchtet werden, auf einer grösseren Strecke eine homogenere und besser leitende Masse vorstellen als der zweite.
Diese vorläufige Analyse der durch Versuche erhaltenen Tliatsachen gieht uns die Möglichkeit anzuerkennen, dass die durch den Strom bedingte Verminderung des Widerstandes der Blattgewebe durch die Fortführung in dieselben von Wasser aus den feuchten Elektroden bedingt wird.
Aber dürfen wir uns darauf beschränken und die ganze Erscheinung auf die örtliche Veränderung der Oberfläche des Blattes zurückführen? Offenbar nicht. Das Blatthäutchen an den Berührungsstellen mit den Elektroden ist die erste und letzte Haltestelle, die Aus- und Eintrittsstelle des Stromes. Man muss a priori zugeben, dass auf der ganzen interpolaren Strecke unseres compli-cirt gebauten Leiters der Strom irgend eine Arbeit ausführt, die auf die Leitungsfähigkeit der Gewebe einen Einfluss ausübt. Von diesem Gesichtpunkte aus wird der Unterschied zwischen den Grössen des anfänglichen und des veränderten Widerstandes nicht nur durch Veränderungen in dem Blatthäutchen, sondern auch durch solche in allen Geweben, durch welche der Strom fliesst, bedingt.
Wenn ich hier diese vorläufige Analyse der durch Versuche erhaltenen Tliatsachen gebe, so geschieht es, um den Ausgangspunkt zu weiteren Versuchen festzustellen.