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îiung war 25 cm. Eine Yergleiclmng der Kurven, welche die negative Schwankung in beiden Fällen darstellen, zeigt, dass die elektrischen Veränderungen bei Isotonie sowohl als auch bei Isometrie ganz gleichen Verlauf nehmen. Wie erklärt sich nun diese Erscheinung, da es doch über allem Zweifel steht, dass sich bei Isometrie mehr Wärme ausscheidet und die Muskelspannung zunimmt? Damit unsere weitere Darstellung verständlich sei, ist es notwendig vorher einige Worte über Schenk's jüngste Einwürfe gegen die Erklärungen der negativen Schwankung, von Prof. Bernstein's Gesichtspunkte aus betrachtet, zu sagen.
Da Sehend• in seinen Versuchen bei Isometrie eine Verminderung der negativen Schwankung im Vergleich zur negativen Schwankung bei Isotonie erhalten lnt, bestreitet er Prof. Bernsteins Ansicht über die negative Schwan-
Fig. 1.	Fig. 2.
kung, nach welcher letztere ausschliesslich einen sich im Nerven und im Muskel abspielenden chemischen Prozess ausdrücken soll. Sehend' ist der Meinung, dass bei einer solchen Annahme bei Isometrie immer eine grössere negative Schwankung erhalten werden müsste als bei Isotonie, da, wie bekannt, sich bei jener mehr Wärme entwickelt und folglich der chemische Prozess energischer von statten geht als bei Isotonie. Daraus zieht Sehende den Schluss, dass Yergrüsserung der Muskelspannung die Grösse der negativen Schwankung vermindert und dass letztere daher während des latenten Reizes nicht aulhört, Sehend''s Erklärung nach wäre der erste Teil der negativen Schwankung der Ausdruck des der Zuckung vorangehenden «Reizleitungsprocesses», und der zweite Teil der Ausdruck der eigentlichen Zuckung. Somit stellt Sehend' in erste Reihe die mechanischen Bedingungen der Zuckung und in unmittelbare Abhängigkeit von denselben die Grösse der negativen Schwankung. Es ist nun möglich zu einer Erklärung der von mir erhaltenen Figuren überzugehen. An Fig. I werden wir gewahr, dass der auf steigende Teil (welcher allein als Ausdruck der negativen Schwankung dienen kann, da der absteigende Teil der Kurve der Rückkehr des Quecksilbermeniscus zu seiner anfänglichen Höhe entspricht) um circa V,00 Sekunde früher endet als die Muskelzuckung beginnt. Somit ist es klar, dass bei isometrischer Zuckung die negative Schwankung schon beendet ist, ehe noch eine Veränderung der Muskelspannung begonnen hat, und folglich die mechanischen Bedingungen die Grösse der nega-
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