﻿ZUR METHODIK DER GAS ANALYSE.
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nur dazu, die Röhre A und den Hahn I auseinandernehmbar zu machen, denn sonst könnte man ja den Apparat nicht zusammenstellen: der Seitenmantel des Zinkkastens wird von oben her über die schon im Boden des Kastens befestigten Röhren A und B übergeschoben. Sind einmal die Theile im Schliffe K zusammengebracht, so wird im weiteren Verlaufe vom Schliff K kein Gebrauch mehr gemacht, weshalb man auch zur Sicherung des Verschlusses die Ränder des Halses mit irgend einer Klebemischung z. B. einem Gemisch von Wachs mit Colophonium bestreichen kann. Der Dreiweghahn I befindet sich in einer kleinen Holzkiste, die oben offen steht und deren beide Seitenwände durch die beiden Röhren des Hahnes durchbohrt sind. Der dritte Ast des Hahnes ist kurz abgeschnitten und endet mit freier Oeffnung. Ausserhalb des kleinen Holzkastens wird auf das Glasrohr ein kurzes dickwandiges Gummirohr übergeschoben, welches dann zum Verbinden des Apparates mit anderen Theilen dient. Die Kiste L ist so weit mit Quecksilber gefüllt, dass nur der Hahngriff frei bleibt, wodurch freilich der Verschluss des Hahnes vollständig gesichert wird. Die Wege des Hahnes lassen sich mit Quecksilber von der Kiste L her und zwar durch den im Quecksilber frei endenden Ast füllen. Durch Drehungen des Hahnes I ist es möglich den rechten und linken Tlieil der kapillare sowohl gleichzeitig, sowie einen nach dem anderen mit dem Innenraum der Kiste communicireu zu lassen.
Das Vertreiben der Luft aus den Theilen A, C, K, I und N geschieht folgendermassen. Es wird die Füllkugel G mit A verbunden und der Hahn I nach dem Schema _L gestellt. Durch Heben der Kugel G füllt man. soweit es geht, sämmtliche Theile mit Quecksilber, bis schliesslich letzteres durch die Oeffnung des Gummischlauches N nach aussen ausfliesst. Man dreht nun den Hahn I nach dem Schema -j und vertreibt somit die kleine Luftblase aus dem kurzen Weg des Hahnes nach aussen. Während nun das Quecksilber aus der Holzkiste nach aussen fiiesst, wird in die Röhre N ein Glasstopfen eingeführt und darauf die Gummiröhre vermittelst einer Schraubenklemme zusammengedrückt. Man stellt jetzt den Hahn I nach dem Schema X- Die zwei Aeste, die von der Erweiterung G nach oben abgehen, sind so gestellt, dass beim Einfüllen der Theile mit Quecksilber von unten her, unter dem Glasstopfen H eine kleine Luftblase stecken bleibt; um letztere zu vertreiben, lüftet man einwenig den Stopfen im Schliffe, ohne ihn aus dem Quecksilber in dem Trichter herauszuziehen. Man senkt nun die Füllkugel G und bildet ein Vakuum in C und in dessen Zweigen. Das Quecksilber stürzt sofort aus der Capillare. Um etwaige minimale Luftreste aus dem Hahne zu vertreiben, last man durch Drehen des Hahnes etwas Quecksilber aus der Kiste L durch die Capillare in C hineinfliessen. Diese Procedur wird mehrere Mal wiederholt; zuletzt öffnet man sehr vorsichtig den Hahn, lässt das Hg sehr langsam aus dem Hahne in die Capillare treten und schliesst den Hahn so ab, dass der Quecksilbermeniscus irgendwo im horizontalen Theile der Capillare zu stehen kommt. Man hebt jetzt die Füllkugel. Sind Luftreste vorhanden, so haben wir jetzt eine Luftblase unter dem Stopfen und die andere an der Meniscusgrenze im horizontalen Theile der Capillare. Der Stopfen wird gelüftet, die Luftblase nach oben ausgetrieben, die Fiillkugel nach unten gesenkt und darauf wiederum
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