﻿EINIGE BEOBACHTUNGEN UBER INTERMITTIRENPE NETZHAUTREIZUNG.
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tionsgeschwindigkeit, bei der die Ringe noch flimmern, der eine Ring dunkler als der andere. Dreht man in umgekehrter Richtung, so wird der dunkle Ring hell, der helle dunkel.
Wir sehen somit, dass der Ring b (Fig. 2), verglichen mit c, ein Resultat ergiebt, welches man auf Grund der Annahme einer sägeartigen Erregungscurve auch erwarten konnte. Wir kehren nun zu der S chenck’schen Scheibe zurück (Fig. 1). Der äussere Ring derselben unterscheidet sich vom Ringe b (Fig. 2) nur dadurch, dass sein 90° breites Stück Weiss in zwei gleiche dheile getheilt und zu beiden Seiten des Schwarz angeordnet ist. Die Ringtheile sind hier mehr zersplittert und desshalb tritt hier die gleichmässige Empfindung früher auf als im Ringe b (Fig. 2). In anderen Beziehungen gilt für den äusseren Ring (Fig. 1) dasselbe, was vom Ringe b (Fig. 2) gesagt wurde. Sein Umfang besteht auch nur aus einer Periode, und man darf ihn desshalb bezüglich des Einflusses seines Grau nicht mit a, sondern mit c vergleichen. In Fig. 3 stellen d und d' die Reiz- und Erregungscurve des Sch enck’schen Ringes dar. Aus der Figur ist zu ersehen, dass d! und V beide eine und dieselbe Periodenlänge besitzen, und dass d! in Bezug auf gleichmässiges Aussehen den ersten Platz einnimmt. Wenn man d! mit c' vergleicht, so muss auch im Schen ck’schen Ringe das Einsetzen von 180° als Grau als ein günstiges Moment für das gleichmässige Aussehen gelten.
Es ist danach klar, dass, wenn wir einen Ring von 180° Schwarz und 180° Weiss auf die Bedeutung des eingesetzten Grau prüfen wollen, wir denselben entweder mit dem Ringe b (Fig. 2) oder mit dem S ch enck’schen Ringe vergleichen dürfen. Fig. 4 stellt eine Scheibe dar, in welcher alle drei Ringe concentrisch angeordnet sind: beim Drehen der Scheibe erscheint zuerst der äussere Ring vollkommen gleich-mässig, darauf der mittlere und zuletzt der innere. Die entsprechende Zahl der Umdrehungen pro Secunde ist
für den äusseren Ring — 36
>	>	mittleren > — 41
>	> inneren	> — 50.
Fi?. 4.
Will man einen Ring, dessen Umfang aus zwei Perioden, wie a der Fig. 2,
besteht, auf den Einfluss des Grau im obigen Sinne prüfen, so darf man ihn mit dem mittleren resp. äusseren Ring der Fig. 5 vergleichen. Der mittlere Ring besteht aus zwei Perioden zu je 180°; jede derselben besteht aus 45° Schwarz 4-45° Weiss -|- 90° Grau. Der äussere Ring Fig. 5 besteht ebenfalls aus zwei vollen Perioden, deren jede aus 22,5 Weiss-|-45,0° Schwarz -f- 25,0° Weiss -f" 90° Grau besteht. Dieser Ring ist also nach dem Muster des Ringes der S ch en ck’schen Scheibe zusammengestellt. Dreht man die Scheibe Fig. 5, so hört zu flimmern auf zuerst der äussere Ring, dann der mittlere und darauf der innere. Die entsprechende Zahl der Umdrehungen pro Secunde ist	13*