﻿EINIGE BEOBACHTUNGEN UBER INTERMITTIRENDE NETZHAUTREIZUNG.
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ersten Blick zu klein; jedenfalls hätte man eine Zahl erwartet, die in die Grenzen 38—36 hineinpasst. Betrachtet man aber genauer die Fig. 6, so kommt man auf den Gedanken, dass die zu geringe Zahl vielleicht davon herrührt, dass die nicht graue Hälfte des äusseren Ringes aus ungleichen Theilen besteht. Die 180° der nicht grauen Hälfte bestehen aus 30° Schwarz -f- 60° Weiss-j-600 Schwarz-f-30° Weiss. Es fragt sich nun, was für eine Umdrehungszahl man erhält, wenn man die Stücke so vertheilt, dass die an das Grau angrenzenden Tlieile die längeren sind und die kleinen dazwischen liegen, d. h. wenn man die 180° folgendermaassen vertheilt: 60° Schwarz -f- 30° Weiss -J- 30° Schwarz-f-60° Weiss. Fig. 8 stellt eine Scheibe mit den zwei zu vergleichen-
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Fig. 8.	Fig. 9.
den Ringen dar. Das Resultat der Drehung ist auf den ersten Blick seh merkwürdig. Die Ringe sehen vollständig gleichmässig grau aus bei der Umdrehungszahl pro Secunde:
für den inneren Ring — 26 >	> äusseren > — 40.
Dieses Resultat lässt sich aber ebenfalls durch die Annahme einer einfachen sägeartigen Erregungscurve erklären. In Fig. 9 sind Reizungs- und Erregungscurven der in Fig. 8 aufgezeichneten Ringe angegeben; a und ci entsprechen dem inneren Ringe, b und V entsprechen dem äusseren Ringe Fig. 8. Der innere Ring mit seiner Erregungscurve a' muss eher gleichmässig grau aussehen als der äussere mit der Erregungscurve b\ wie es auch in der That der Fall ist.
Bei Ausführung der beschriebenen Versuche hatte ich Gelegenheit, einige Erscheinungen zu beobachten, die viel Interesse darboten.
Wie oben mehrfach erwähnt wurde, hört, der äussere Ring der S ch enckuschen Scheibe später auf zu flimmern als der innere. Verfolgt man aber genauer die Reihenfolge der Erscheinungen vom Beginn der Drehung der Scheibe bis zu der Schnelligkeit, bei der beide Ringe gleichmässig grau erscheinen, so sieht man Folgendes: Der äussere Ring sieht schon bei relativ langsamer Um-