﻿BIBLIOGRAPHIE.
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das Methylenblau ausschliesslich die Nervenelemente—Axencylinder, varicose Fibrillen, Ganglienzellen—tingirt, Dabei nehmen die markhaltigen Nervenfasern eine andre Färbung als die marklosen an und können daher von diesen leicht unterschieden werden.
Seine Schlüsse fasst der Autor in folgende Sätze zusammen: 1) die Speicheldrüsen des Menschen (gl. sublingualis) und anderer Tiere (gl. parotis und submaxillaris) (der weissen und grauen Iiatte, der weissen und grauen Maus, der Katze, des Hundes und des Meerschweinchens) sind hauptsächlich marklose, nach dem Bemak'schen Typys gebaute, Nervenfasern; 2) markhaltige Nervenfasern treten in die Speicheldrüsen in weit geringerer Menge ein; 3) aut den Strecken, die die Nerven zwischen den Drüsenläppchen durchziehen, liegen Gruppen von Ganglienzellen eingebettet, die nach dem Typus von sympathischen Nervenzellen gebaut sind; 4) die marklosen Nervenfasern endigen in den Drüsengefässen; sie erscheinen als Vasomotore und senden ausserdem unmittelbare secretorische Endigungen zu den Drüsenelementen aus; 5) einige markhaltige Nervenfasern endigen in Gestalt von sensoriellen Aestehen zwischen den Drüsenläppchen; jedoch die meisten markhaltigen Nervenfasern zerfallen in varicose Fibrillen, mittelst derer sie sich an die marklosen Nervenfasern des intratubulösen Plexus anschliessen, welches secretorische Endigungen aussendet; 6) somit besitzen die marklosen Nervenfasern in den Drüsen unmittelbare secretorische Endigungen während die markhaltigen solche Endigungen nicht aufweisen, sondern nur mittelst Anschluss an die marklosen Nervenfasern endigen; 7) die secretorischen Endigungen bilden einen supracellularen Plexus oder Netz, von welchem stellenweise freie Endigungen über und zum Teil zwischen den Zellen abgehen; 8) in den Schleimdrüsen des Menschen dringen die freien Endigungen zwischen die Zellen der Gianuzzi’schen Halbmonde bis zu den Schleimzellen der Drüsentubuli selbst vor, die Ausführungsgänge nehmen marklose Nervenfasern auf, welche als Vasomotore dienen, und markhaltige, welche ihre sensorischen Endigungen zwischen die Epithelzellen der Gänge abgeben. In den Wandungen der Gänge sind reichlich Ganglien eingebettet; 10) und 11) zu der Leber führen marklose Remack'sche und markhaltige Nervenfasern mit einer sehr dünnen Myelinscheide; 12) zwischen den Läppchen giebt es keine sympathischen Ganglien, wohl aber befinden sich solche in der Wandung der Gallenblase; 13) marklose Nervenfasern endigen in den Gelassen und der Kapsel und dringen zwischen die Leberzellenbalken ein, indem sie die Capillare als Vasomotore umflechten; 14) markhaltige Nervenfasern geben sensorische Aestehen in dem zwischen den Läppchen befindlichen Lindegewebe und in der Leberkapsel ab; 15) secretorische Nerven gehen von den markhaltigen Nervenfasern ab und ziehen zwischen den Leberzellenbalken als marklose Aestehen hin, indem sie zwischen denselben einen Plexus bildeu; 16) die Form der secretorischen Endigungen hat das Aussehen eines supracel-lulären Plexus aus varicösen Fibrillen, von denen freie Endigungen zu den Zellen gehen. An den Berührungsstellen der Leberzellenbalken dringen die End-tibrillen zwischen die Leberzellen ein.
Aus dem Gesagten folgt, dass die angeführten Thatsachen und Schlüsse des Autors hinsichtlich der Nervenendungen der Speicheldrüsen mit den neuesten