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nen und Schafen aus, wo die faserige Structur der Epithelzellen besonders scharf und deutlich hervortritt und die Zellen verhältnismässig gross sind. Unter anderem wurden auch Schnitte von dem Rüssel eines Schweineembryo, der Haut eines Kindes und eines Erwachsenen sowie derjenigen von Fingern angefertigt. Dieses Material wurde in den meisten Fällen in Picrinsäure, zum Teil auch in Alkohol, Sublimat mit 0,75%-iger Kochsalzlösung und in VF/o-iger Osmiumsäure fixirt. Bei der Durchtränkung der fixirten Stücke mit Paraffin besteht der Autor besonders darauf, dass gute Präparate nur unter der Bedingung erhalten werden können, wenn das Material nicht länger als nötig in Alkohol und Xylol gelassen wird. Zu starke Härtung in Alkohol, sowie zu langes Halten in Osmiumsäure bewirkt, dass weder hinlänglich dünne (nicht über 5 u) noch gute Hautpräparate erhalten werden können. Je nach dem Fixirungsmittel wurden die Präparate mit Hämatoxylin, Eisenalaunbeize, Methylviolett, Gentianaviolett, Safranin, Polychrom-Methylenblau u. s. w. gefärbt.
Unter anderem bestätigt der Autor auf Grund seiner eigenen Beobachtungen die Meinung, dass zwischen dem Erscheinen von Keratohyalinkörnern in den Zellen und den Veränderungen in den Zellkernen in Bezug auf die Zeit kein ursächliches Verhältnis besteht. Regressive Veränderungen in den Kernen können dort vorhanden sein, wo es keine Spur von Keratohyalinkörnern giebt und umgekehrt. Im Epithel der Haut verändern sich und gehen Kerne deshalb zu Grunde, weil diese Veränderungen unabwendlich mit den Veränderungen und dem Absterben der Zelle verbunden sind. Ausserden, meint der Autor, sei es gegenwärtig noch verfrüht solche Anzeichen genau festzustellen, welche es erlauben würden Keratohyalinkörner und Elaidin-klümphen von einander zu unterscheiden. Vielleicht besteht ein Unterschied nur in den physikalischen Eigenschaften, d. h. die ersten könnten feste Körner, die zweiten flüssige Tropfen sein: von einem Unterschiede in chemischer Hinsicht kann vorderhand noch nicht geredet werden. Den faserigen Bau der Epithelzellen berührend, spricht der Autor von den Fasern, die in ganzen Bündeln mehrere Zellen durchziehen und schon früher von Ranvier in der Epidermis des Menschen gefunden und beschrieben wurden. Dabei wird flüchtig erwähnt, dass in einigen Fällen die Fäserchen der am tiefsten gelegenen Zellen der Malpighi’sehen Schicht zu dem tiefer gelegenen Corium abgehend, dortselbst eine basale Membran bilden. Der Autor spricht von zwei Arten von Fasern: 1) dickeren peripherischen und 2) dünneren intracellulären. In diesen letzteren erscheinen, seiner Ansicht nach, anfänglich und entwickeln sich die Keratohyalinkörner, welche, sich vermehrend, allmälig in die intertibril-läre Masse des Protoplasmas übergehen. In dem Stratum lucidum der Haut füllen die Körner, indem sie flüssig werden, die ganze Zelle aus. Was die dickeren Fasern anbetrifft, so dienen sie dazu in dem Processe der Hornbildung der Ablagerung der Hornsubstanz eine gewisse Richtung zu geben. Die ersten Spuren von Hornsubstanz erscheinen an der Peripherie der Zellen und breiten sich von dort in der ganzen Zelle aus. In den hornig werdenden Zellen ist ein Netzwerk feiner Fibrillen zu sehen. Die Verbreitung des Hornigwerdens auf die intercellulären Brücken verhindern, dem Autor nach, die ihren Anfang nehmenden Zellmembranen. Den Prozess der Hornbildung