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ZUR ANATOM 11! DES WIRK EI,SCHWANZES.
bei gellen dünne Muskelbündel ab, welche liier leicht abpräparirt werden können; dieselben steigen sogleich abwärts und lateral ab, um sieb mit einem von dem proc. transvers, abgelienden Muskelbündel zur Bildung des betreffenden Muskelbauches zu verbinden. Tn der Gegend des 23 — 24-sten Wirbels verschwinden die Muskelfasern fast ganz. Die Muskelteile werden von 22 langen fleischigen Bündeln (deren Länge zwischen 3—6 ctm. schwankt) gebildet, welche bald in lange, ziemlich starke Sehnen übergehen, die an den Metapo-pliysen der Wirbel inseriren. Die erste Sehne bildet sich in der Gegend des ersten Schwanzwirbels und inserirt an dem sechsten. Die letzte Sehne inserirt an der Dorsalfläche der letzten Wirbel, des 28-sten und 29-sten. Die Sehnen dieses Muskels, 22 an der Zahl, sind gut ausgebildet. Deren Länge beträgt in dem ersten Drittel des Schwanzes gegen 13 ctm., in dem zweiten Drittel— 19 ctm.; gegen das Ende des Schwanzes werden sie etwas dünner und auch kürzer, d. h. nur etwa 9 ctm. lang. Auf ihrem Wege längs des Schwanzes ziehen die Sehnen neben einander hin, gewöhnlich zu 4—6 Stück; eine jede nachfolgende legt sich auf die obere und äussere Seite der vorhergehenden. Die Beziehung zu denselben der Fasciae caudae propriae und deren Befestigung an den Forsätzen der auf ihrem Wege gelegenen Wirbel, ist soeben beschrieben worden.
b) M. extensorius caudae Internus (m. levator caudae internus, m. levator caudae, Fig. 2, excin) ist von dem vorherbeschriebenen medial gelegen; dessen fleischige Teile sind nur bis zum fl—1 Wirbel gut entwickelt, während er weiter nur als eine Leihe muskel-sehniger Bänder zwischen den Wirbelfortsätzen erscheint. Vom proc. spinosi os. sacri und nacheinander von den proc. spinosi der Schwanzwirbel ausgehend, kann dieser Muskel leicht in Teile zerlegt werden, von denen ein jeder an dem proc. mammillaris des dritten Wirbels, von dem Anfang des Muskels an gerechnet, inserirt, indem er sich frei über den dazwischen liegenden Wirbel hinüberschwingt. M. extern, caudae intern, ist im Gebiete der ersten 6—7 Wirbel sehr gut entwickelt, was sich durch die physiologische Nothwendigkeit des Vorhandenseins in dieser Ge-gende ines starken Muskels, der den Schwanz zu heben vermöge, erklärt, da m. extensor caudae extern, haupsächlich dazu dient die Schwanzwirbel auseinander zu biegen, und diese Function desselben erst am 6-ten Wirbel beginnt.
Folglich bilden in physiologischer Hinsicht beide soeben beschriebene Muskeln, einander vervollständigend, ein Ganzes.
II. An der Seitenfläche befinden sich zwei seitwärts ziehende Muskeln:
a)	M. ischiocaudalis (m. ischiococcygeus, m. obliquus caudae, Fig. 3, ischc) ein dreieckiger, ziemlich gut ausgebildeter Muskel, der sich zwischen der Innenfläche rami horizontalis ossis ischii und processus transversi des 2-ten, 3-ten und 4-ten Schwanzwirbels erstreckt.
b)	Mm. intertransversarii caudae bilden eine Leihe Muskeln, welche die proc. transversi der Wirbel mit einander verbinden. An der Schwanzwurzel sind diese Muskeln gut entwickelt und lassen sich leicht von einander abtrennen; gegen die Schwanzspitze hin werden sie bedeutend dünner und stellen eine Leihe Muskelbänder zwischen den proc. transversi der Wirbel vor.