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üeber das Elastische gewebe des uterus.
fasse von elastischem Gewebe umgeben, doch ist das Adventitium an elastischen Fasern arm. und erstrecken sich letztere, vom Adventitium abgehend, nicht auf das nächstliegende Gewebe, wie es in dem Uteruskürper der Fall ist. An den Muskelbündeln (und den Gelassen), die sich nicht mehr in der compacten Schicht, sondern inmitten des Zellengewebes befinden, wird die Menge des elastischen Gewebes auf einmal sehr bedeutend: elastische Fasern umflechten die Muskelbündel von allen Seiten, wie wir soeben hinsichtlich derjenigen des Parametriums beschrieben haben.
In der Portio vaginalis bildet das elastische Gewebe eine dünne Schicht unter dem mehrschichtigen Epithel, wie es von Dührsen beschrieben ist. In Bezug auf das zweite tiefgelegene elastische Netzwerk in der Portio vaginalis scheinen individuelle Schwankungen obzuwalten.
Das Ligamentum rotundum ist sowohl an der Peripherie als auch im Innern zwischen dem Muskelbündeln mit elastischen Fasern reichlich, a iel starker als der Uterus selbst, versehen.
Im 1-sten und *2-ten Monate der Gravidität beobachtet man sehr starke Wucherung des Perimysiums, wobei auch das collagene und elastische Gewebe üppig wuchern. Aus einem ziemlich compacten, wie sich das collagene Gewebe in dem nicht graviden Uterus darstellt, verwandelt es sich in ein lockeres Gewebe, dessen Fasern auseinander rücken und grossmaschige Netzwerke bilden, in welchen sich sehr viele grosse, runde Bindegewebszellen befinden. Infolge der Wucherung genannter Gewebe .werden die Muskelbündel auseinander geschoben, wobei auch die Muskelelemente im Inneren der Bündel auseinander rücken. Da die bindegewebigen Scheidewände in den Muskelbündeln des nicht graviden I te ■ rus dermaassen angeordnet sind, dass sie anfänglich zwischen mehreren Muskelfasern, z. B. zwischen 2, 3, 5, liegen und die dünnsten derselben dann zwischen die einzelnen Fasern dringen, so schieben diese Scheidewände bei der Tn ucherung 2, 3, 5 Fasern zugleich auseinander: auf diese V eise werden innerhalb der Bündel gleichsam neue secundäre Bündel gebildet, welche Bündelehen genannt werden können. Inmitten grosser, mit Bindegewebe ausgefüllter, Zwischenräume zwischen den jetzt weit auseinander liegenden Muskelbündeln treten die dunkeln Anhäufungen des wuchernden elastischen Gewebes scharf zu Tage (Fig. I und II).
In Bezug auf das elastische Gewebe in dem erwähnten Stadium der Gravidität ist vor allem die Thatsache charakteristich. dass hier viele Fasern stark verändert erscheinen: die Contouren derselben sind unregelmässig, da sie in ihrem Verlaufe sich mehrere Mal zu ungleichen Knoten verdicken. Sie nehmen die Weigert'sehe Färbe ungleich mässig auf. indem sie an einige Stellen zu stark, beinahe schwarz gefärbt erscheinen, an andern viel schwächer. Die charakteristischste Erscheinung ist jedoch das Vorhandensein einer grossen Menge äusserst feiner Körnchen von elastischer Substanz, die zu studiren es nur bei Oelimmersion (Apochromat Zeiss 2,0: comp. Ocul. ß) möglich ist,
Die elastischen Fasern stellen sich in den allermeisten Fällen als venvor-