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TIMBER BAS ELASTISCHE GEWEBE BES UTERUS.
reue Strähne dar. Es kommt nicht selten vor, dass diese, die Strähne bildenden, Fasern mit einer grossen Menge von Körnchen untermischt sind; in diesen Fällen erblickt man bei mittlerer Vergrösserung nur grosse Klumpen von elastischem Gewebe, und können die Bestandteile derselben nur in sehr dünnen Schnitten bei Oelimmersion wahrgenommen werden. Die zwischen den Muskel-bündeln befindlichen Strähne sind diesen entlang ausgestreckt. An solchen Stellen, wo elastisches Gewebe in grosser Menge vorhanden ist und der Längsschnitteines Muskelbündels von dem einen Ende desselben bis zum andern geht, oder auch nur das eine Ende durchschneidet, sieht man, wie die Strähne des elastischen Gewebes die Enden der Bündel umhüllen; von diesen Strähnen ziehen Fortsätze in Gestalt von Fasern oder secundären Strähnen längs den Muskelbündeln hin (Fig. III). Innerhalb der Bündel und Bündelchen lassen sich zwischen den Muskelfasern auch sehr schmale Strähnchen feinster elastischer Fäserchen wahrnehmen; auch diese Strähnchen besitzen eine längliche Form, da sie sich längs der Muskelbündel erstrecken. Neben diesen Strähnen begegnet man auch einzelnen elastischen Fasern und einzelnen Anhäufungen von Körnchen. Oft kann man wahrnehmen, dass diese äusserst feinen Körnchen sich im Innern von Stücken einer gewissen formlosen Substanz, augenscheinlich in den protoplasmatischen Fortsätzen von Zellen, befinden. Stellenweise kann man sehr deutlich sehen, wie sehr feine, stark tingerte Körnchen elastischer Substanz sich in gerader Linie perlenschnurartig aneinander reihen und, zusammenfliessend, elastische Fäserchen bilden. Es ist uns gelungen eine solche Stelle photographisch aufzunehmen (Fig. IV).
Die angeführten Beobachtungen beweisen, dass bei der Proliferation des elastischen Gewebes zuerst Körnchen entstehen und erst aus diesen sich die Fäserchen bilden. Eine ähnliche Bildung elastischer Fasern aus Körnchen wurde von folgenden Autoren beobachtet: Pansini '), Deutschmann * 2), Spuler 3), Loisel 4) und Gardner 5)- Eine gelungene Auswahl für das Studium der Histogenèse des elastischen Gewebes bequemer Objecte hat es letzgenanntem Autor ermöglicht einen wohlbegründeten und unzweifelhaften Beweis zu liefern, dass die elastischen Fasern aus dem Protoplasma der Zellen durch vorläufige Bildung von Körnchen entstehen. Unsre eigenen Präparate haben uns nicht die Gelegenheit gegeben die Vereinigung mit Körnchen elastischer Substanz angefüllter proto-plasmatischer Fortsätze mit ihren Zellen wahrzunehmen, da man bei der Betrachtung sehr feiner Schnitte diese Fortsätze bald in andre Flächen übergehen sieht. Doch haben auch wir den Eindruck erhalten, dass die Körnchen der elastischen Substanz sich aus dem Protoplasma bilden.
') Pansini, S. ..Sulla genesi dolle fibre elasticbe. Progresse» med. Xapoli 1887 (Xach Gardner’s Diss.).
-) Deulschmann. „Geber die Entwicklung der elastische Fasern im Xetzknorpel“. Arch. f. Anat.. Phys. u. wiss. Vied. 1873. (X. Gardner's Diss.).
Ö Spuler. „Beitrage zur Histologie und Histogenèse der Binde- und Stützsubstanz“. Anat. Hefte. H. XXI. 1896 (Xach Gardner’s Diss.).
4) Loisel. ,,Développement des fibres élastiques dans le ligament cervical du cheval“. Comptes-rendus hebdomadaires des Séanc. d. 1. Soc. de Biol. Série X. T. I. Vf» 22.
;) Gardner. „Zur Frage über die Histogenèse und den Bau des elastischen Gewebes“. Moskau. 1898. Dissert.
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