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UE BER DAS ELASTISCHE GEWEBE DES UTERUS.
als dus nicht graviden, doch ist dieselbe in der compacten Muskelschicht dieses Organs häufig nicht deutlich ausgedrückt; besonders unklar sind diese Beziehungen in dem nicht graviden Uterus, wo zwischen den Muskelbündeln nur ganz enge Zwischenräume vorhanden sind.
In dem Ligament, rotundum trifft man nicht selten auch quergestreifte Muskeln an, infulge dessen die Möglichkeit gegeben ist die Beziehung des elastischen Gewebes zu den glatten und den quergestreiften Muskeln in einem und demselben Organ zu studiren. Ls erweist sich, dass die Beziehung eine analoge ist, d. h. dass die elastischen Fasern sich dem vorderen Ende des Bündels nähernd, dasselbe von aussen umgeben, sich verzweigen und in das Innere des Bündels dringen, um sich zwischen den einzelnen Muskelfasern, denselben parallel, zu lagern (Fig. XIII).
Worin besteht also die Rolle des elastischen Gewebes in dem Uterus, und welche Bedeutung haben die Veränderungen, denen dieses Gewebe in dem Uterus während der Gravidität unterworfen ist?
In dem untersuchten Uterus eines 14-jährigen Mädchens, welches zum ersten Mal menstruirt hatte, konnten nur kaum merkliche Spuren von elastischem Gewebe in Gestalt sehr feiner Fäserchen, die nur hie und da angetroffen wurden, bemerkt werden. Dieser Uterus hatte schon eine gewisse Reife erlangt, was dessen Form (die gewöhnliche Form eines normal entwickelten Uterusg Volum, Länge und das Eintreten der Menses bezeugten. Wenn wir uns jetzt vergegenwärtigen, dass der gravid gewesene Uterus eine verhältnismässig sehr grosse Menge elastischen Gewebes enthält, so bietet sicii uns eine Reihe von Sätzen dar, aus denen folgende logische Schlüsse gezogen werden können:
1)	Zum Bau des Uterus an sich selbst bedarf es einer minimalen Menge von elastischem Gewebe, man dürfte sagen gar keines.
2)	Die bedeutende Menge von elastischem Gewebe in einem (jearid ae-wesenen Uterus stellt einen Ueberrest der Wucherung desselben während der Gravidität vor.
3)	Das elastische Gewebe ist in dem Uterus nur dazu da, um seine Bestimmung' während der Gravidität zu erfüllen.
In den ersten Monaten der Gravidität erfährt, wie auf Grund klinischer Beobachtungen bekannt ist, die (Konsistenz des Uterus eine grosse Veränderung, indem dieselbe aus einer festen, dichten, wie er sie im nicht graviden Zustande besitzt, zu einer weichen, während der Gravidität, wird. Wie aus unseren Untersuchungen folgt, bekommt der Uterus diese weiche (Konsistenz dadurch, dass während der ersten 3 Monate das Muskelgewebe (von welchem die Consistenz des Uterus ja abhängt) nicht prolificirt und die Vergrösserung dieses Organs auf Kosten der Wucherung des Bindegewebes statt hat; bei der mikroscopischen Untersuchung erweist sich letzteres äusserst locker, sodass zur Aufrechterhaltung der Form des Uterus sowie der nötigen Festigkeit der 1 te-ruswände das Hinzukommen eines festeren Materials vonnöten ist, als welches das wuchernde elastische Gewebe angesehen werden kann.
In den letzten Monaten der Gravidität wird die Uteruswand auffallend