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o’en: 1 — 2, oder sogar 3 Contractionen der Vorkammern entsprechen nur 1 (Contraction der Herzkammer. Versuche unter Durchschneidung, des Rückenmarks, der Nn. vagorum, sowie an Fröschen, die vorher mit Atropin vergiftet worden waren, und die Einführung von Eucain in den Herzmuskel selbst, ergaben dasselbe Resultat. Daraus folgt, dass das Eucain auf den ganzen muskel-motorischen Apparat des Herzens lähmend wirkt. Versuche in Bezug auf den Einfluss des Eucains auf den Nervenapparat, den centralen sowohl als auch den peripherischen, zeigen, dass dasselbe nicht nur auf das peripherische Nervensystem eine Wirkung ausübt in dem Sinne, dass die Schmerz- und die tactilen Empfindungen verloren gehen, sondern auch den centralen Nervenapparat trifft. Letzteres wird dadurch bewiesen, dass Reflexe sogar an den Stellen vermisst werden, die der unmittelbaren Einwirkung des Eucains nicht ausgesetzt gewesen waren, xvobei die Muskeln die Fähigkeit behielten auf einen Reiz durch den Strom durch entsprechende Bewegungen zu reagiren. Versuche unter Entfernung des Gehirns zeigen, dass in diesem Falle Krämpfe sicli nicht einstellen; folglich hängen letztere von den im grossen Gehirn und dem länglichen Mark befindlichen Centra ab. Diesbezügliche Versuche haben gezeigt, dass Eucain das Rückenmark in seiner Eigenschaft als reflectorisches Centrum und die peripherische Sensibilität angreift. Auf die Erregbarkeit und Contractilität der quergestreiften Muskeln, sowie auf die motorischen Nerven übt es keinerlei Wirkung aus. Auch auf das Lumen der Capillaren und feinen Gefässe liât es keinen merklichen Einfluss.—Versuche an Kaninchen und Hunden zeigen, dass die Erscheinungen der allgemeinen Wirkung des Eucains bei Warmblütlern sehr grosse Verschiedenartigkeit aufweisen. Im Allgemeinen lassen sich dieselben folgendermaassen zusammenfassen: nach kürzerer oder längerer Zeit wird kurz andauernde, von Speichelfluss begleitete Erregung beobachtet. Bei grösseren Dosen stellen sich Unregelmässigkeiten in den Bewegungen, Hin- und Herschwingen des Kopfes (wie bei Cocain), zuweilen kreisförmige Be-Avegungen, unfreiwilliges Uriniren. Erbrechen, Defecation ein. Dabei wird beim Tiere niemals heitere Stimmung, wie es bei der Vergiftung mit Cocain der Fall ist, beobachtet. Im weiteren Verlaufe treten oft Krämpfe, öfters klonische, nicht selten aber auch tetanische ein. Die Empfindlichkeit ist überall herabgesetzt, an der Stelle, wo die Einspritzung stattgefunden hat, ganz geschwunden. Bei Kaninchen gestalten sich die Vergiftungserscheinungen etwas anders: tetanische Krämpfe sind vorherrschend, auch wird während den Krämpfen ein eigentümliches Abprallen des ganzen Körpers vom Boden beobachtet. Der Tod erfolgt bei Eucainvergiftung infolge von Lähmung des Atmungscentrums. Das Herz setzt seine Thätigkeit zuweilen noch nach dem Aufhören der Atembewegungen fort, wobei dessen Zusammenziehungen unregelmässig werden: auf 7—8 Contractionen der Vorkammern findet nur 1 Contraction der Ventrikel statt. Die Einstichstelle ist hyperämirt. Beobachtungen der Herzthätigkeit und der Blutcirculation zeigen, dass die Thätigkeit des Herzens verlangsamt ist, dass aber bei kleineren Dosen manchmal kurz andauernde Beschleunigung vorausgeht. Veränderungen in Bezug auf den Blutdruck drücken sich dahin aus, dass anfangs eine geringe Herabsetzung desselben, dann Wiederherstellung des anfänglichen stattfindet. Bei vorausgegan-
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