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kernigen Körperchen fiel gleichfalls (von 81,8“ 0 bis /8,8°/0), die absolute Menge derselben stieg jedoch verhältnissmässig zu der allgemeinen Zahl der weissen Körperchen. Der Procentgehalt sowohl als auch die absolute Menge der reifen einkernigen Körperchen stieg mehr als um das Doppelte (von 5,9% bis 11,3%, und von 549 bis 1260). Es macht sich gleichfalls eine grosse Anzahl von Körperchen bemerkbar, welche nichtkörnichtes Protoplasma und einen aus mehreren mit einander verbundenen Teilen bestehenden Kern enthalten. Deren Menge betrug manchmal 32%. Blutplättchen wurden in vergrösserter Anzahl beobachtet. Der Autor ist der Ansicht, dass die Zunahme an rothen Blutkörperchen, das Erscheinen von Lithrocyten, von Kernformen roter Blutkörperchen, die vergrösserte Anzahl der Plättchen darauf schlossen lassen, ■dass die blutbildenden Organe von dem Cocain einen Anstoss zu verstärkter Thätigkeit erhalten. Die Zunahme an weissen einkernigen Körperchen hänge davon ab, dass die Leukocyten ihre natürliche Verwandlung in ihrem ältesten Entwicklungstadium verzögert hätten, zum Teil auch von der verstärkten Thätigkeit der blutbildenden Organe.
Bei der Untersuchung der Wirkung des Cocains auf die Gekrösdrüsen eines mit bedeutenden Dosen vergifteten Kaninchens erwies sich Folgendes: Schwellen des Endothels der lymphatischen Schleimhöhlen, Erscheinen einer grossen Menge epithelförmiger Zellen in denselben, wobei in diesen Zellen Schwellung. Granulirung, Nekrose, Vacuolisation und fettige Entartung zu Tage traten.
Scheweleff. I. lieber den Einfluss des Traubenzuckers auf die Kalkausscheidung bei Arteriosklerose. (Dissert. St.-Petersburg. 1897).
Der Autor studirte den Einfluss, den der Traubenzucker auf den Kalkwechsel ausübt, bei Kranken, die mit Arteriosklerose behaftet waren, und bei Gesunden, indem er ihnen zu 100 Gr. täglich verabreichte. Die Analysen der Excrete Hessen den Autor folgende Schlüsse ziehen: die Assimilation des Kalkes übersteigt bei Arteriosklerose die Norm, fällt aber unter der Einwirkung des Traubenzuckers. Der Kalkwechsel steigt unter dem Einflüsse des Traubenzuckers bei Gesunden sowohl als bei an Arteriosklerose Leidenden. Die Grösse dieses Wechsels steht im umgekehrten Verhältnisse zu dem Grade der klinisch ausgedrückten Arteriosklerose. Bei letzterer findet bedeutende Zurückhaltung des Kalks im Organismus. infolge des anormalen Zustandes der Gefässgewebe, statt. In schnellem Wachstum begriffene ( kganismen gleichen in Bezug auf die Assimilation, die Zunahme an Kalk im Körper und den Wechsel desselben mit Arteriosklerose behafteten Kranken.
KaSabin. I. Dr. Ueber die Behandlung des Krebses mit Chelidonium majus.
(Medic. Rundschau, 1897).
Der Autor teilt mit, dass in seinem Falle die Anwendung von Extract. Chelid. maj. bei der Behandlung einer krebsartigen Neubildung ein negatives Resultat ergeben hat.