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Âkimoff-Peretz, K. Dr. Klinische Materialien zur Frage nach dem Einflüsse des Fettes auf die secretorische Function des Magens.
(Botkin's klinische Zeitung. 1897. J\° IG, 577).
Der Autor stellte klinische Beobachtungen in Bezug auf den Einfluss des Fettes auf die Thätigkeit der Magendrüsen an und zwar an 12 Personen mit normaler secretorischer Function des Magens, an 4 mit hyperaciditas und an 2 mit subaciclitas behafteten. Das Fett wurde in Form von Oliven- oder Mandelöl verabreicht. Die Besultate gestalteten sich wie folgt: in 16 Fällen unter den 18 wurde nach der Einführung des Fettes deutliche Verminderung der allgemeinen Acidität sowie des Gehalts an Salzsäure gefunden. In 12 Fällen flel auch die Verdauungskraft, wobei der Grad dieser Verminderung in keine Beziehung zu der Qualität oder Quantität des genossenen Fettes gebracht werden kann. In den meisten Fallen verändert sich die Verdauungskraft proportioneil der Veränderung des Salzsäuregehaltes und der allgemeinen Acidität. Diese Schwankungen gehen nicht immer Hand in Hand: zuweilen wird Zunahme der allgemeinen Acidität bei verminderten Gehalt an Salzsäure beobachtet. Diese Thatsache machte sich häufig an den Tagen, wo die Verabreichung des Fettes erfolgte, bemerkbar und findet ihre Erklärung in der vermehrten Bildung von Gährungssäuren. Die Schwankungen des Gehaltes an Labferment sind keiner Kegel unterworfen. Die Veränderungen in den qualitativen Reactionen auf Eiweiss entsprechen den Veränderungen in dem Salzsäuregehalt. Aus dem Dargelegten folgt, dass Fett die secretorische Function des Magens schwächt.
Klimenko, W. lieber Salophen. (Wratsch. 1897, «V 38, S. 1035).
Die klinischen Beobachtungen des Autors bestätigen die Ansicht, dass Salophen als ein antirheumatisches Mittel angesehen werden kann, welches auf die Herzthätigkeit keinen nachteiligen Einfluss ausübt.
Mosse-Schwili, Stud. Zur Pharmakologie des Cornutins und der Spha-
ceiinsäure. Aus Prof. Popoffs Laboratorium zu Charkoff (Medic.
Westnik, 1897, Bd. Ill, W 8 u. 9).
Der Autor führte seine Experimente mit Präparaten aus, welche von der Firma Gehe u. C° geliefert worden waren. Die Experimente an Fröschen zeigten Folgendes: geringe Dosen (0,0005) Cornutin riefen Respirationsstörungen hervor, wobei das Atlimen unregelmässig und oberflächlich wurde; freiwillige Bewegungen fehlten. Bei äusseren Reizen treten Krämpfe ein. Grössere Dosen rufen tetanische Krämpfe auch schon ohne äussere Reize hervor, und die Tiere gehen an Stocken der Athmung zu Grunde. Bei diesen Dosen bleibt die Herzthätigkeit unverändert: bei grösseren, 0,0015 Gr. und mehr, verringert sich die Zahl und Stärke der Herzschläge. Man beobachtet länger andauernde Diastolen. Bei Vergiftungen mit Dosen von 0,02—0,025 stockt das Herz in der Diastole. Die Durchschneidung des Rückenmarks änderte nichts an dem erhaltenen Resultat, folglich nimmt das centrale Nervensystem an dem Enste-Inn besagter Erscheinungen nicht Teil. Die Reizung der peripherischen Endigungen der Nn. vagorum nach der Injection von 0,015 Gr. Cornutin zeigte,
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