﻿A N A L Y S E S.
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Unter die für die Kranken unangenehmen Nebenwirkungen dieses Mittels sind: Uebhchkeiten, Erbrechen, Schmerzen im Unterleibe, Diarrhöe zu rechnen, die in seltenen Fällen nach der Einspritzung von 0,001 pro die auftreten.
Baltussewitsch, A. Materialien zur Frage nach dem Einflüsse von Saiz-bädern verschiedener Stärke (3%—6%—970—12%) aber gleicher Temperatur (28 R.) und gleicher Dauer (30 Min.) auf den Stickstoffumsatz, die Assimilation des Stickstoffs der Nahrung, den Puls, die Temperatur, den Blutdruck, die Empfindlichkeit der Haut u. s. w. bei gesunden Menschen. (Wratsch, 1898, JV» 8, S. 215).
Die Versuche des Autors zeigten Folgendes: bei schwachen (3%) Bädern nimmt der Stickstoffumsatz quantitativ ab, bei stärkeren (von 9u/0 an) steigt er. Bei einer und derselben Temperatur und gleicher Dauer der Bäder steht derselbe im geraden Verhältnis zu deren Stärke. Quantitativ bessert sich der Stickstoffumsatz bei schwachen Bädern, verschlechtert sich aber bei stärkeren, von 9"/0 Kochsalz an beginnend.
Die Assimilation der Stickstoffsubstanzen der Nahrung geht bei schwachen (3%) Bädern energischer, bei starken (12"/0) dagegen schwächer von statten. Bäder von mittlerer Stärke scheinen auf die Assimilation keinen besondern Einfluss zu haben.
Auf das Körpergewicht übt der Stärkegrad der Bäder keinen Einfluss aus.
Die Harnmenge ist während des Gebrauchs stärkerer Bäder vermindert, während bei schwächerer Concentration derselben Vermehrung der Harnmenge, sogar nach den Bädern beobachtet wird.
Die Menge der Faces überhaupt wird grösser, der Stickstoffgehalt in denselben ist bei schwachen Bädern vermindert, bei stärkeren, von 6% beginnend, vermehrt.
Bei schwachen Bädern ist die Pulsfrequenz grösser als bei stärkeren.
Das Atmen ist nach Salzbädern beschleunigt, doch ist die Beziehung zwischen der Atmung und der Stärke der Bäder nicht deutlich ausgedrückt.
Die Temperatur steigt um ein geringes (0,1°—0,3° C.) nach Bädern von verschiedener Concentration (35u C.). Der Stärkegrad übt in dieser Hinsicht keinen besondern Einfluss aus.
Die Empfindlichkeit der Haut ist nach Salzbädern sichtlich gesteigert und zwar im geraden Verhältniss zum Stärkegrad derselben. Die gesteigerte Empfindlichkeit währt über 24 Stunden und nimmt mit der Zahl der Bäder zu. Bei schwachen Bädern geht der Steigerung der Empfindlichkeit, während den ersten 8 Tagen Abnahme derselben voran.
Die Elektro-Empfindlichkeit der Haut nimmt zu, und hängt diese Zunahme von der Stärke und Zahl der Bäder ab.
Die Empfindlichkeit der Haut gegen den Inductionsstrom ist etwas erhöht.
Der Blutdruck fällt um ein weniges nach den Bädern.
Die Muskelkraft ist vermindert.
Am Ende seiner Uebersicht über die verschieden Einflüsse der Salzbäder, macht der Autor darauf aufmerksam, dass wenn dieselben schon bei gesunden Organismen so grosse Veränderungen hervorrufen, ihre Wirkung auf durch Krankheit geschwächte noch viel mächtiger sein muss.