﻿analyses.
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Spec. Gew. Siedepunkt.
1)	Methylal 4 Teile, Chloroform 1 Teil..... 0.982...... 44"—40°
2)	Methylal	3	T.,	Chloroform	1	T....... 1,012...... 41)"—47°
3)	Methylal	2	T.,	Chloroform	1	T....... 1,070...... 49"—50"
4)	Methylal	1	T.,	Chloroform	1	r4........ 1,107..... 51"—51.5"
5)	Methylal	1	T.,	C hloroform	2	T....... 1.280...... 55"—56°
Aus den vom Autor angeführten Thatsachen ist Folgendes ersichtlich: in der Narkose durch die Mischung .V 1 ist der Einfluss des Methylais vorherrschend: die Narkose ist nicht trnf und nicht anhaltend, wobei die Atmung erregt, der Fuis beschleunigt bleibt. Durch das Gemisch V. 2 ist die Atmung nur im Beginn der Narkose beschleunigt, dann aber verlangsamt. Der Rythmus des Herzens ist auch beschleunigt, aber nicht so bedeutend, wie nach der Mischung N E Durch diese Mischungen kann der Tod nur dann herbeigeführt werden, wenn der Atem stockt. Die Mischung ,V 3 gab eine tiefere Narkose und die anfängliche Anregung der Atmung fehlte. Der Puls verzögerte sich und dei Blutdruck fiel stärker als in den vorhergehenden Fällen. Bei lange dauerndem und ununterbrochenem Einatmen trat Stocken der Atmung ein, welche ktins-lich wieder eingeleitet wurde. Das Herz fuhr fort zu arbeiten. Aus dem Vorhergehenden ist ersichtlich, dass das Methylal die muskelmotorischen Ganglien des Herzens anregt und dadurch der Schwächung derselben durch das Chloroform entgegenwirkt, wodurch die Hauptgefahr seitens der Chloroform -narkose—die Herzlähmung—beseitigt ist. Bei weiterer Verminderung des Methylais in der Mischung nimmt die Narkose mehr und mehr den Charakter der Chloroformnarkose an, wird aber mit dieser nicht identisch, und unterscheidet sich von letzterer in ihrer Wirkung auf die Herzaction gerade um soviel als der beigefugten Menge Methylal entspricht. Aus den erhaltenen Thatsachen glaubt der Autor auf den Menschen nur den Hauptschluss übertragen zu können, nämlich: dass das Methylal auf die llerzaction nicht nur nicht lähmend wirkt, sondern in einem gewissen Maasse der durch das Chloroform hervorgebrachten Lähmung enfgegenwirkt. Selbstverständlich wird die Form der Mischung, den individuellen Eigenschaften des Organismus gemäss, bei dem Menschen eine andre sein müssen. So erwies es sich bei der Anwendung der Mischungen ATM 3 und 4, die auf die Tiere so gut wirkten, dass bei Kranken die Operation zwar schmerzlos verlief, vollkommene, tiefe Narkose jedoch nicht statt gehabt hatte, da die Bewegungsrefiexe nicht ganz aufgehoben waren. Fallen des Pulses, wie solches bei Chloroform stattfindet, wurde nicht beobachtet.
Poroschin, N. Zur Frage nach den pathologisch-anatomischen Veränderungen in den Organen bei Todesfällen in der Chloroformnarkose. (Dissert. Kasan, 1899). Kl Bonpocy o naiojioro aHaTOsnmecKiixa» ii3Mrï>Heniax'L b'l opranax'L bï> cjiyuaaxn CMeprn otl xjiopo<j)op.uenHaro napKosa.
Experimentelle Untersuchungen sowie die Untersuchung der inneren Organe zweier in der Chloroformnarkose Gestorbener leiteten den Verfasser zu folgenden Schlüssen: Chloroform ruft in jedem einzelnen Falle Veränderungen in den inneren Organen hervor. In diesen bilden die pathologisch-anato-