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ANALYSES
Alkohols bewirken und ausserdem verhindern, dass die Temperatur die normale Höhe erreicht. Eine anregende oder erfrischende A\ irkung aut den < Organismus seitens der Kolanüsse wurde nicht beobachtet.
PoehL A. Prof, lieber die Beziehung der osmotischen Eigenschaften und des elektrischen leätungsvermögens der Mineralwässer zu deren Heilkraft. (Wratsch, 1S99, At 5, S. 125).
Der Verfasser macht auf die Wichtigkeit der Untersuchung der Mineralwässer auf deren osmotische Eigenschaften und elektrisches Leitungs'vcimögen aufmerksam, durch welche die ])hysiologische "Wirkung dieser \\ ässei sien ge-wissermaassen erklären lässt, da dieselben die osmotisemen Eigenschaften des Blutplasma des Organismus steigern und dadurch demselben eine bedeutende Quantität «motorischer» Energie verleihen. Der Autor giebt in Form von Tabellen seine Beobachtungen über die Schnelligkeit (den Tempus), mit welcher die Osmose gewisser Mineralwässer (Borschomer, Katharinenquelle., und Vichy, Grande Guile) und künstlicher Salzlösungen vor sich geht. Aus diesen Beobachtungen geht hervor, dass Mineralwässer ungleich schm Ih r als künstliche Lösungen diffundiren, was der Autor durch den Unterschied in neu osmotischen Eigenschaften dieser und jener erklärt.
Beketoff. Ä. Zur Frage nach der Behandlung mit Heroin. (AVratsch.
1899, A) 13, S. 3bl).
Der Autor zieht aus seinen Beobachtungen folgende Schlüsse: als hauptsächlichste AVirkung des Heroins erscheint die Stillung der Hustenantälle. Dessen hypnotische Wirkung hängt gewöhnlich von der Linderung der Schmerzen ab. Auf die Blutcirculation übt Heroin keinen bemerkbaren Einfluss aus. Schädliche Nebenwirkungen hat der Autor nicht wahrgenommen
Wirschilio. W. lieber den Einfluss des Fischleberthrans auf die Secretion des Magensaftes, (AVratsch. 1899, At 3, v nu.
Die Beobachtungen des Autors über den Einfluss
des Fischleberthrans auf
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die Secretion dos Magensaftes bei Kindern mit normaler A eraauung^ ergaben folgende Resultate: das Eischleberöl vermindert den Salzsäure-, und Pepsmgo-haft im Magensafte, wobei anfänglich die Pepesinsecretion stärker vermindert ist. in der Folge jedoch die AMrminderung der Säure und des Pepsins so ziemlich gleich ist. Am stärksten wirkt der Leberthran im Beginn der Secretion: im weiteren AMrlaufe dauert die AAirkung fort,, doch in geimgei em Maase. Die secretorische Thätigkeit der Magendrüsen wird schwächer wahrt aber länger. Demzufolge sieht der Autor nicht ein, warum dem Leberthran besondere Heilkraft zuzuschreiben und ihm vor andern betten der \ orzug
zu gehen wäre.
Danilewski, W. Prof, (in Charkoff). Eine vorläufige Notiz übet nie fuBs a-peutische Anwendung des Lecithins. (AVratsch, 1899, AMT, S. 481).
Von seinen früheren Beobachtungen (Med. AViestnik, 1896, AM 1, 14 u. 15) sowohl als von denjenigen anderer Forscher, welche gezeigt hatten, dass