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nogenen Substanz vor sich. Die Contractilität des Linins, dessen Eigenschaft sich in kanalisirte Fäserchen zu verwandeln sind die Bedingungen, auf Grund derer die lininogene Substanz der Ernährung der Zelle sowie der Fortbewegung der Nahrungsstoffe in derselben dient. Der Verfasser meint sogar, die lininogene Substanz sei der sensorische Teil der Zelle, da sie die Qualität der Nahrungsstoffe wahrzunehmen und deren Tauglichkeit in dieser Beziehung zu bestimmen scheint. Zu diesem Zwecke dient die Lininmembran des Kerns, welche die nützlichen Nährsubstanzen aus dem Protoplasma aufsaugt und dem lininogenen Körperchen des Kernkörperchens durch die verbindenden Lininfäden zustellt. Dieses Körperchen ist das centrale Ernährungsorgan der Zelle, welches sich im Notfälle zum Zwecke der Ernährung teilen kann. Bei jeder Teilung des lininogenen Körperchens nimmt die Quantität der activsten Substanzen, der lininogenen und chromatinogenen, zu, die sowohl unter einander als auch mit dem Chromatin und dem Linin stets organisch eng verbunden sind. Das Linin und das Chromatin sind die verwandelte lininogene und chromatinogene Substanz. Das Linin verbindet mit einander die für die Ernährung der Zelle notwendigen flüssigen Substanzen, das Chromatin— die gasförmigen. Um die Ernährung der Zelle zu verstärken, kann die lininogene Substanz nach verschiedenen Seiten hin durch die chromatinogene Substanz hindurch Fortsätze aussenden. Letztere verändern sich allmalig. Nachdem sie anfänglich compact gewesen sind, können sie in der Folge hohl Averden, so dass die Nährsubstanzen hindurchgehen. Diese letzteren können die Wandungen der Fortsätze so stark auseinander drängen, dass sie allmälig zu Fäserchen werden. Das Chromatin, welches die linogenen Fäden bekleidet, zer-fällt ebenfalls in teinste Teilchen, Avelche aber ihre Verbindung mit dem Linin dadurch nicht einbüssen. Anfänglich ist das Chromatin reines sogenanntes Basichromatin; nachdem es an der speciflschen Lebensthätigkeit teilgenommen, verwandelt es sich in Oxychromatin
Diejenigen Teile der Zelle, welche ihre Verbindung mit dem Nucleolus verloren haben verlieren für dieselbe ihre functionelle Bedeutung, erscheinen als tote Körper, die vielleicht nur eine Rolle als Nährmaterial, gleich jedem andern Fremdkörper, spielen.
Bei ihrer \ ermehrung offenbart die Zelle ihre Lebensthätigkeit auf Kosten der vom Nucleolus früher aufgespeicherten Substanzen, unter denen das Chromatin die wichtigste ist. Daher wird bei der Zellteilung rascher Zerfall des Chromatins beobachtet, an dessen statt neues, von dem Nucleolus der Tochterzelle ausgearbeitetes Chromatin entsteht.
Die Teilungsart der Zelle ist überall dieselbe und beginnt stets mit der Teilung des Nucleolus, so dass der complicirtere Process der Zellteilung durch Anhäufung sich teilender Nucleolen bedingt wird. Somit wird die einfachste Teilung dort sein, wo der Nucleolus sich in zwei Tochternucleoien teilt.
Bei der Zusammenziehung der Teilungsmembran der Zelle fliessen alle in dieselbe eingehenden lininogenen Körperchen zu einem vermittelnden lininogenen Körperchen (dem vermittelnden Körperchen anderer Autoren) zusammen, mit dessen Teilung die Zusammenschnürung der Zelle endigt.