﻿ANALYSES.
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Kohlensäure) die protoplasmatischen Fortsätze sich zusammenziehen, so zu sagen in sich hineinschrumpfen, um sicli von den Sauerstoffresten zu nähren, indem sie das kleinste Volum (nämlich die Kugelform) annehmen. Wenn sich die Sauerstoffzufuhr vergrössert, so scheinen die Dendriten ihre Fortsätze auszustrecken, es bildet sich ein Kontakt, es erfolgt Erwachen und Thätig-keit. Die glatten Dendriten sind Uebergangsstadien von dem obenbeschriebenen Ruhezustände zu der Thätigkeit der Nervenzellen. Die groben varicösen Verdickungen an den Dendriten entsprechen einem pathologichen Zustande, der degenerativen Atrophie derselben. Aehnliche Rilder beobachtete der Autor zum Teil unter der Wirkung der Narkose (Chloroform und Morphium), d. h. viel öfter als im wachen Zustande; man trifft bimförmige Anhängsel oder Knoten an den plasmatischen Abzweigungen an. Am öftesten beobachtet man perlenförmige Schwellungen und zuweilen Verunstaltungen der Zellen und der Dendriten. auf denen Schwellungen und Aushöhlungen zu bemerken sind. Aehnliche Abweichungen werden auch an Präparaten beobachtet, welche gestürzten Tieren, sogar bald nach dem Tode, entnommen wurden. Unter dem Einflüsse der Narkose schreiten die Veränderungen der Hirnrinde von der Peripherie zum Centrum fort: zuerst verändern sich die protoplasmatischen Fortsätze in der Schicht der kleinen pyramidalen Zellen, dann die zum Centrum von denselben abgehenden Fortsätze und zuletzt die Dendriten der grossen pyramidalen Zellen.
Mitrofanoff, P. lieber die anfängliche Entwicklung der Wachtel. (Coturnix communis) (mit 11 Abbildungen im Text). «Arbeiten aus dem zooto-mischen Laboratorium der Universität Warschaus Liefer. XXV. Warschau. 190‘2, S. 1—14.
Diese Notiz ist eine Ergänzung der schon früher in unserrn Journal re-ferirten Arbeit desselben Autors: «Vergleichende Thatsachen über die anfängliche Entwicklung der Vögel» (Arbeiten aus dem zootomisch. Labor, der Univ. Warschau Rd. XXlil. 1900). Der Autor hält für die ersten Schritte in der Entwicklung der Wachtel das Entstehen einer Verdickung im Ektoderm, welche in ihrem Centrum einen Primitivknoten ausscheidet, der als Ansganspunkt für die Bildung des Primitivstreifens dient. Das wachsende Ende desselben ist gegen das hintere langgezogene Ende des hellen Hofes gerichtet, welci les aus einer kreisrunden Form in eine ovale übergeht. Diese Thatsachen, die an der Hand eines eingehenden Studiums von 4 Wachtelembryonen gewonnen wurden, stehen ganz im Einklang mit den Schlüssen des Autors über die Entwicklung des Blastoderms bei den Vögeln und scheinen sich sogar aut die Entwicklung des Embryo bei den Säugetieren beziehen zu können.
Kouiiabko. Ä. Expériences sur la ranimation du coeur. Travaux exécutes au laboratoire physiologique de l’Académie des sciences à St.-Pétersbourg. Bulletins de l'Académie lmp. des Sciences, 1902. Mars. (Lu à la Section physico-mathématique dans la séance du 13 février, 1902).
Dans les traités de médecine générale autant que dans les écrits spéciaux des physiologistes on rencontre un assez grand nombre d'exemples de la