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ZITR FRÄßE NACH HER EINWIRKUNG SENSITIVER REIZE ETC.
folgende. Leider wurde dieser Versuch mit einigen darauf folgenden Proben zu einer Zeit angestellt, wo ich ahreisen musste; und als ich nach einigen Monaten zu der Arbeit zurückkehrte, befand ich mich in Betreff des einst Gefundenen in einer anderen Lage: damals war kein Hintergedanke im Spiele gewesen, jetzt trat ich an die Sache mit dem natürlichen Wunsche heran, dieselbe bestätigt zu finden, da ich Zeit genug gehabt hatte an die mögliche Wichtigkeit deiselben zu denken. Ich lief, mit anderen Wlorten, Gefahr bei der Wiederholung dieser Versuche der Autosuggestion anheimzufällen; dies um so mehr, als es mir bekannt war, dass die durch langandauernde Hebungen relativ leichter Lasten bewirkte Müdigkeit keineswegs die Möglichkeit starker willkürlicher Bewegungen inmitten dieses Zustandes ausschliesst. Glücklicherweise hielt ich an der Unbeiängenheit der ersten Beobachtung fest und fuhr bei jeder Gelegenheit fort den Versuch zu wiederholen; denn bald bemerkte ich swei Umstände, welche mir die Gewissheit gaben, dass ich es mit keinen Selbsttäuschungen zu thun hatte. Setzt man nämlich die automatischen Bewegungen bis zum Entstehen eines klar ausgesprochenen Gefühles der Ermüdung (in dem Arm) fort, [wozu eine unaufhörliche Arbeit von 30' bei mir genügte], wobei man die zu überwindenden Widerstände als vergrössert und die Bewegungen als träge verlaufend fühlt, so vergeht dieser Zustand auch nach einer Buhe von 10' nicht, wie es die darauffolgenden Bewegungen des Arms zeigen. Dauert hingegen die Ruhepause nur halb so viel Zeit, jedoch mit der Arbeit des anderen Arms verbunden, so verschwindet das Gefühl der Ermüdung für einige Secunden gänzlich, indem der Arm während dieser Secunden wie neubelebt arbeitet. Dieser Zustand des erhöhten Arbeitsvermögens dauert übrigens kaum mehr als 1', um hierauf desto rascher zu sinken, je grösser die vorherige Ermüdung gewesen war. Noch beweisender sprach für den veränderten Zustand des ermüdeten Arheitsorgams (infolge der vorangegangen Arbeit des anderen Arms) der zweite von den obenerwähnten Umständen, weil dieser offenbar nicht vorausgesetzt werden konnte:—ich meine die mit dem erfolgten Anwachsen der Hubhöhen unwillkürlich entstehende Neigung die Bewegungen frequenter auszuführen—eine Thatsache, auf welcher ich mich einige Mal factisch ertappte, ohne dieselbe erwartet zu haben.
Als Beispiele führe ich 5 Myogramme (Fig. 7) an, von welchen die ersten 2 Paare (c, und c2, c3 und c4) die erholende Wirkung der einfachen Ruhe und der mit der Arbeit des linken Arms verbundenen auf den ermüdeten rechten Arm zeigen; während in dem Myogramm c5 die entsprechende Wirkung der Arbeit des rechten Arms auf die des ermüdeten linken dargestellt ist.
Die Zeichen r. A, 1. A. und X bedeuten hier, wie überall weiter: Arbeit des rechten Arms, Arbeit des linken Arms und Ruhe. Die Dauer der Arbeit und die der Ruhepausen sind hier, wie überall weiter, in Minuten angegeben.
Ich habe absichtlich die zwei ersten an verschiedenen Tagen erhaltenen Paare als Beispiele des in Rede stehenden Einflusses angeführt, weil sie zugleich (ebenfalls paarweise) eine in die Augen fällende Aehnlichkeit in dem Verlaufe der sich allmälig kundgebenden Ermüdung des rechten Arms zeigen. Würde man im Stande sein zwei solche Bilder absichtlich auszuführen, wenn man zudem nicht sieht, was der Stift auf der Glasplatte schreibt? Diese