﻿ZUR FRAGT! NACIT DER EINWIRKUNG SENSITIVER REIZE ETC.
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hatten, und weil es sehr schwer und lästig ist jeden einzelnen Zug so zu sagen im Bewusstsein zu halten, wenn man Tausende von solchen Zügen auszuführen hat. Andererseits konnte man von den gewählten Sägebewegungen des Arms nicht Voraussagen, ob sie ebenso automatisch und regelmässig wie die Gehbewegungen fortdauern können. Jedenfalls war ich auf das Erlernen solcher Bewegungen angewiesen. Glücklicherweise erwies sich dieses Erlernen nicht so schwer, wie ich es mir anfangs dachte.—Versucht man nämlich bei Proben dieser Art wiederholt nur auf die Schläge des Metronoms zu achten, indem man dieselben zählt, und sucht man zugleich die Bewegungen des Arms denselben so anzupassen, dass der Anfang und das Ende jeder doppelten Bewegung (hin und zurück) mit diesen Schlägen Zusammenfalle, so erlernt man diese einfache akustisch-motorische Pieihe gewiss schneller als ein Lied oder eine Fabel auswendig; und sobald dieses erreicht ist, erkennt man an den Myogram-men, dass unter gleichen Bedingungen die Hebungen, bei ziemlich gleicher Höhe, gleich steil (d. h.—mit gleicher Geschwindigkeit) aufsteigen und die Ruhepausen ebenfalls ziemlich gleich ausfallen. Dies ist übrigens leicht zu begreifen, wenn
Fig. 5.
man bedenkt, mit welcher Schnelligkeit und Genauigkeit in einem Orchester, bei der Ausführung eines gut erlernten Stückes, die Armbewegungen z. B. der Violinspieler denen des Dirigenten folgen.
Als Beispiel führe ich die drei beigefügten Myogramme (Fig. 5) eines Versuches an, in welchem die Bewegungen meines Arms in drei verschiedenen Perioden der Arbeit auf einer rotirenden Trommel registrirt wurden (und zwar so, dass ich es nicht sehen konnte), namentlich vor dem Eintreten der Ermüdung (A), nach dem Eintreten derselben (B) und zu der Zeit, wenn die automatischen Bewegungen durch sensitive Einflüsse (siehe darüber weiter) verstärkt wurden (C). In allen 3 Fällen (wie in allen später zu beschreibenden Versuchen) folgen die Verlängerungen des Arms unmittelbar auf dessen Verkürzungen (wie die Ein- und Ausathmungen bei der Respiration), und zwar so, dass der Anfang jeder Verkürzung und das Ende jeder Verlängerung mit je zwei nächstfolgenden Schlägen zusammenfallen; deshalb sind sowohl die Abstände ah von-