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DAS GLOBULIN UES BLUTF URBSTOFFS.
kann auch von Dumas und Caliour’s Arbeit (12 p. 415) gesagt werden: nach der Abkühlung eines heissen alkoholischen Extracts aus einem Blutcoagulum erhielten die Autoren Flocken, welche sie indessen, vorsichtiger als Simon, „Blutcasem,, (caséine du sang) benannten.
Es ist hier am Platze zu erwähnen, dass Bobin & Verdeil mit dem Ausdruck „Globulin“ den Ausdruck „Tommellin“ (tommelline) identificiren, den sie (46 p. 354) Parmentier & Deyeux zuschreiben, obgleich in den von ihnen angezeigten Quellen nichts ähnliches zu finden ist.
Dem Sinne dieser Benennung nachforschend, fand ich bei Fourcroy (16 p. 154) Hinweise darauf, dass Deyeux im Blutfarbstoff ausser Albumin und andern von Fourcroy angenommenen Körpern (p. n. 75) das Vorhandensein von Tommellin1 *) oder tommel-]öser Substanz (matière tommelleuse), das heisst einer käsigen Substanz, von dem gleichbedeutenden französischen Worte „ torn me“, nach Wittstein’s Erklärung (61 p. 718), zugab. Durch die Gegenwart der tommellösen Substanz glaubte, Fourcrov’s Worten nach, Deyeux die Consistenz der Blutwursta) erklären zu können. Wie nichtig die Veranlassung auch gewesen sei, die Existenz eines Tommellins anzunehmen, so hielten es die nachfolgenden Autoren dennoch für ihre Pflicht, in ihren Arbeiten eines solchen zu erwähnen, indem sie, sich auf Parmentier und Deyeux’s gemeinschaftliche 3) Arbeit berufend, diese Substanz mit den Kamen der genannten Autoren eng verknüpften. Bobin & Verdeil verliehen dieser Benennung ausserdem noch ein gewisses Gewicht, indem sie dieselbe in eine Beihe mit dem Globulin stellten; weshalb wir auch bei der Aufzählung der Synonyme das Tommellin mit den Kamen Bobin & Verdeil (p. n. 70) verknüpft haben.
Nachdem Hewson (20 p. 11) gezeigt hatte, dass das Blut in Gegenwart von Salzen nicht gerinnt, war, so viel mir bekannt, Lecanu der erste, der eine concentrirte Lösung von schwefelsaurem Katron im Verhältniss von 8 Volumina des Salzes auf 1 Volum Blut anwandte (1837,30 p. 48; 31 p. 216), um das Gerinnen des Blutes zu verhüten und dadurch reine Blutkörperchen zu erhalten. Kach der Abscheidung wurden diese mit schwefelsäurehaltigem Alkohol bis zu vollständiger Extraction des Farbstoffs behandelt. Den auf diese Weise erhaltenen weissen Bückstand hielt Lecanu für Albumin, welches mit Schwefelsäure verbunden war. Er sah darin, überhaupt, einen neuen Beweis für seinen Satz, dass der Blutfarbstoff aus Hämatin und Albumin bestehe, ohne zu berücksichtigen, dass in diesem Proteünniederschlag die Stromata der Blutkörperchen nicht die letzte Bolle spielten.
Bald darauf macht Berzelius (8 p. 72) den Vorschlag, schon defibrinir-t e s Blut mit wenigstens 4 Volumina einer concentrirten Lösung von schwefelsaurem Katrium zu vermischen, um durch diese Behandlung unveränderte und leicht auf dem Filter zurückbleibende Blutkörperchen zu erhalten. Die auf dem Filter
il est utile de donner à son nom une terminaison égale à celle de plusieurs autres substances animales...“ (16 p. 154).
2)	Jolin (25 p. 35), Lecanu (30 p. 12) u. Wittstein (61 p. 718) geben mehr oder weniger richtige Angaben, indem sic sich zum Teil auf Fourcroy berufen.
3)	Im „Allgemeinen Journal der Chemie“ von Scherer, Bd. III, wird im Referat des Artikels von Deyeux (11 p. 143) erwähnt, dass für „tommellin e“ fälschlich „t r o m m e 11 i n e“ gebraucht worden war.
i) „Le citoyen Deyeux croit que la partie colo-
rante du sang contient, outre l’albumine, la géla-
tine, le phosphate de fer, et les sels que l’analyse y a montrés, une substance particulière, à laquelle il attribue plusieurs de ses caractères, et notamment la concrétion homogène du sang entier dans la préparation du boudin; c’est pour cela qu’il nomme cette substauce matière tommelleuse. C’est depuis son travail sur le sang qu’il parait avoir porté son attention sur cette matière, puisqu’il n’en avait absolument rien dit dans le Journal de Physique où sa première analyse est consignée. Il a distingué la tommelline, car