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DIE PHYSIOLOGISCHE BEDEUTUNG DER CENTRIFUGE.
Metall gesetzt, an dessen Speichenoberfläche ein hölzerner Kreis von 300 ctm. Umfang angeschraubt ist. An beiden Polen des Kreises sind auf Kolonnen zwei drehbare Stühle angebracht, von denen der eine, mit Seitenlehnen versehene, für den Kranken, der andere für den Arzt bestimmt ist. Die Rückenlehnen der Stühle lassen sich in horizontaler Richtung zurückklappen, sodass der Patient sich bequem hinlegen und seiner ganzen Länge nach ausstrecken kann. Dank der Beweglichkeit des Stuhles sind.folgende Drehungen des zu untersuchenden Patienten zu vollführen möglich: mit dem Gesicht zur Peripherie oder zum Centrum (Drehung nach rechts und nach links), mit der rechten oder der linken Schulter zur Peripherie (seitwärts; Drehung mit dem Gesicht nach vorne oder dem Nacken nach hinten), bei horizontaler Rückenoder Bauchlage (Drehung nach rechts und nach links). In allen diesen Lagen lassen sich sowohl bei geschlossenen als auch bei geöffneten Augen folgende
Symptome nachweisen: Nystagmus, Hinüberrollen der Augen, Gefühl der Entgegendrehung, die Fähigkeit die Drehrichtung festzustellen, leichtes Auftreten von Schwindel, Uebelkeit, Erbrechen, Herzklopfen, Geräusche. Auf diese Weise erhält der Kliniker eine Kombination von Erscheinungen, die ihm zur genaueren Lokalisirung der Diagnose verhelfen können. Fig. 1.
2) Durch den statischen Winkelmesser oder Goniometer lässt sich feststellen, ob der Patient die Fähigkeit besitzt, in vertikaler Lage zu verharren. Der Apparat besteht aus zwei Brettern (21), die an dem einen Ende vermittelst einer Scharniervorrichtung miteinander verbunden sind. Das untere, mit einer Kolonne (4) versehene, ruht unbeweglich auf der Diele, das andere obere (2) dagegen ist beweglich und kann an einem metallenen Fortsatz (5) gehoben werden. Letzteres geschieht beim Drehen einer an der Kolonne oben angebrachten Kurbel (7) durch Schnüre (6), welche über einem dreifachen