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PIE PHYSIOLOGISCHE BEDEUTUNG PER CENTRIFUGE.
stürzte zu Boden. Als er zu sieh kam, sah er wohl, dass Leute sich um ihn zu schaffen machten, konnte aber ihrem Gespräch nicht mehr folgen. Im Militärhospital von Tiflis war im Krankenbericht über ihn Folgendes eingetragen: Sugillation der linken Wange und Parese der linken Gesichtshälfte (Unvermögen das linke Auge zu schliessen, Verschiebung des Mundwinkels nach rechts etc.) bei vollständiger Gefühllosigkeit der linken Wange. Einige Zeit darauf begann eine röthlich-schwarze übelriechende Flüssigkeit an der inneren Wangenseite herauszufliessen; diese Secretien hielt beinahe drei Monate an.
Nach einer Behandlung mit Electricität verschwand die Parese des Gesichts fast gänzlich und die Sensibilität der Wange stellte sich wieder ein, der linke Backenknochen jedoch blieb noch 31/, Monate schmerzhaft. Nach Besserung der Gesichtsparese trat Parese der linken Hand und des linken Beines ein, von einem Anschwellen der linken Schulter- und Kniegelenke begleitet. Letztere wurden jedoch durch zwei Wochen langes Electrisiren und warme Bäder wieder beweglich gemacht.
Im Ganze lag der Kranke beinahe drei Monate im Hospital, dann trat er wieder in den Dienst ein. Von dieser Zeit an bemerkte er, dass seelische Aufregungen, Aerger und physische Anstrengung hei ihm gewisse Beschwerden, Unbehagen und Schmerzen im Kopf hervorriefen.
Mit 25 Jahren litt er während dreier Monaten an einem eitrigen Ausfluss aus dem linken Ohr, der aber keinerlei Schwächung des Gehöres hin-terliess.
Bis zum 5-ten Januar 1902 hatte er 13 Anfälle gehabt. Der erste, schon besprochene, erfolgte in Tiflis im August, als er 24 Jahre alt war; das nächste, 25-te Lebensjahr verging ohne Attaquen, im 26-ten—wiederholten sie sich 2-mal. Die übrigen Anfälle hatte er im 27 und teils im 28 Jahre, wobei sie allmälig häufiger wurden, sich beinahe alle Monate wiederholten und einmal sogar 2-mal am Tage auftraten. Der Verlauf derselben war nicht immer ein gleicher, bestand aber meistens in Folgendem: während des Stehens oder Sitzens scheint es plötzlich dem Kranken, als ob eine unwiderstehliche Gewalt seinen Kopf nach rechts aufwärts drehen würde; dieser Kreisbewegung folgt nun der ganze Körper. Beim Schluss des zweiten Kreises verliert der Patient gewöhnlich die Besinnung. Nach den Angaben von Augenzeugen, soll er noch 2 Kreise umschreiben und dann endlich auf die linke Wange fallen. Während er liegt, macht er noch im bewusstlosen Zustande Versuche sich aufzurichten, fällt aber jedesmal hin, und wiederholt dies so lange, bis er zu sich kommt. Nach den Anfällen fühlt er eine grosse Schwäche und Zerschlagenheit in allen Gliedern und eine unangenehme Schwere im Kopf, was einige Stunden anhält. Die Anfälle dauern ungefähr 10 bis 11 Minuten. Dreimal wiederholten sich auch solche Anfälle, wo der Kranke in bewusstlosem Zustande die Treppe heraufstieg, die Thür aufmachte, sich an den Tisch lehnte u. s. w.
Status praesens-. Körperbau und Muskulatur mässig entwickelt. Das Unterhautfettgewebe gering. Sensibilität—vorhanden. Der Muskelsinn ist erhalten.
An den inneren Organen ist nichts Abnormes zu bemerken. Patient leidet am Taenia.
Die rechte Hand drückt am Dynamometer ein Gewicht von 48—50 Kilo, e linke dagegen nur 34—37—38 Kilo aus.