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DIE PHYSIOLOGISCHE BEDEUTUNG DER CENTRIFUGE.
gen verliess der Kranke infolge durch die Bewegung entstandener Inertion so schnell den Papierstreifen, dass man ihn auffangen musste, um etwaige Beschädigung beim Fallen zu verhüten.
Alle übrigen Bewegungen, sowohl bei offenen als auch bei geschlossenen Augen, erfolgten innerhalb normaler Grenzen.
Die Untersuchung vermittelst der Centrifuge führte zur Entdeckung eines höchst bemerkenswerten Factums: auf welche Seite der Fatient in den verschiedensten Stellungen, sowohl bei geschlossenen als auch bei offenen Augen auch immer, gedreht wurde, warf er den Kopf stets mit einer leichten Drehung nach rechts zurück; bei verschiedenen Stellungen variirte nur der Abweichungswinkel, wie es aus der heigelegten Tafel I (Fig. 1—24) zu ersehen ist. Da dieser wie auch der nächste Fall von mir zum ersten Mal beschrieben sind, so habe ich photographische Aufnahmen von den verschiedensten Stellungen angefertigt. Die Grössen der Abweichungen wurden mit Hilfe meines dynamischen Goniometers gemessen. Dabei dauerte die Drehung so lange, bis sich der Kopf endgültig in seiner maximalen Abweichung festgestellt hatte. Wiederholte Beobachtungen ergaben das gleiche Resultat. Schliesslich wurde der vertikale Bogen zum Zeiger hingeschoben, um den Ablenkungsgrad zu bestimmen.
Erklärung der 1-ten Tafel.
Fig. 1. Ruhige Stellung.
Fig. 2. Beim Aufblasen der Wangen schliesst sich das linke Auge und die Haut der linken Wange legt sich in Falten.
Fig. 3. Beim Aufeinanderbeissen der Zähne spannt sich die Haut an der linken Seite des Halses und legt sich in Falten.
Fig. 4. Vor der Drehung. Das Gesicht ist zur Peripherie gewandt, wobei der Hinterkopf sich an die Lehne des Stuhles stützt.
Fig. 5. Nach einigen Drehungen hebt sich der Kopf von der Lehne ab.
Fig. 6. Nach einigen Drehungen nach rechts oder nach links, bei geöffneten oder geschlossenen Augen, dreht sich der Kopf immer nach rechts-oben und beugt sich etwas nach hinten, wobei die Grösse dieser Abweichungen von der Lage des Patienten auf der Centrifuge abhängig ist.
Fig. 7. stellt den Kranken mit dem dynamischen Goniometer vor der Drehung dar: der Zeiger steht auf dem Nullpunkt in der Mitte.
Fig. 24. Der Patient befindet sich in horizontaler Rückenlage: während der Drehung nach rechts oder nach links blieb der Zeiger unbeweglich.
Das Gesicht ist zur Peripherie der Centrifuge gewandt.
Geöffnete Augen.
Die Abweichung des Kopfes.
Fig. 8 Drehung mit der rechten
Nach rechts..... 13°
Nach oben....... 12°
Geschlossene Augen.
Die Abweichung des	Kopfes.
Schulter nach	vorne.	Fig.	9
Nach	reckts. 15°
Nach	oben... 10°