﻿DIE PHYSIOLOGISCHE BEDEUTUNG DER CENTRIFUGE.
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Zum Notiren der Abweichungen des Kopfes nach rechts oder nach links, dient ein langer leichter Zeiger, welcher am Nacken vermittelst eines Bandes in vertikaler Richtung befestigt wird (Fig. 3).
Da es aber manchmal vorkommt, dass der Kopf zwar im Centrum des Halbkreises bleibt, sich aber um seine vertikale Axe in der horizontalen Ebene nach rechts oder nach links dreht, so war ich gezwungen an der Stirn noch einen anderen und zwar wagerechten Zeiger anzubringen, der mit seinem hakenförmig umgebogenen Ende die Zahl der Grade auf dem horizontalen Halbbogen angiebt (Fig. 3).
Diese Vorrichtung genügte jedoch noch nicht ganz; es kommen nämlich Kranke vor, bei denen der Kopf während des Neigens zur Seite hin sich gleichzeitig hebt oder senkt.
Eig. 6.
In solchen Fällen wird der Grad der Ablenkungen mit Hilfe von zwei anderen senkrecht verlaufenden Bögen festgestellt: der eine, obere, ist grösser (Fig. 4 und 6 links) und bildet einen Viertelkreis von 90 Grad, der andere, untere, dagegen ist kürzer und in 45 Grad eingetheilt.
Diese beiden Bögen lassen sich längs dem horizontalen Bogen verschieben und werden vermittelst Schrauben an den Enden desselben fixirt, in welcher Lage sie auch bis zum Beginn der Untersuchung bleiben.
Erst nachdem der Kopf eine gewisse Stellung eingenommen hat, schiebt man sie zum horizontalen Zeiger hin, um die Zahl der Grade nach oben resp. nach unten hin abzulesen; hat der Kopf die Neigung sich zu heben, so wird der Zeiger mit der Spitze nach unten gerichtet (Fig. 6), bei krankhaften Senkungen des Kopfes dagegen nach oben (Taf. II Fig. 11).