﻿DAS GLOBULTÏÎ DES BLUTSERUMS UND DES EIWEISSES.
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schlägt Denis vor, je nach dem Ursprung desselben, das erste „sérine“ das zweite „albumine de blanc d’oeuf“ zu nennen l) (ib. p. 80). Denis besteht wieder auf seiner Behauptung, dass sowohl das Serin als das Albumin in den protemhaltigen Flüssigkeiten durch die Einwirkung der Salze 2) gelöst sind (ib. p. 65 und 80). Um das Albumin abzuscheiden, wurde das Eiweiss einige Mal durch Leinwand gepresst und mit 5 Vol. Wasser vermischt. Zur Darstellung des Serins behandelte man das Serum entweder anfänglich mit 1/3 Volumen Aether, filtrirte und liess es bei Zimmertemperatur verflüchtigen, oder nach der Behandlung mit Aether unmittelbar zur Trockene verdampfen, und löste es dann in einem dem gewöhnlichen Concentrationsgrade des Serums entsprechenden Quantum Wasser auf, worauf man noch 10 Vol. Wasser zusetzte. Danach wurde sowohl die aus dem Eiweiss als aus dem Serum erhaltene Flüssigkeit mit l°/00 Chlorwasserstoffsäure solange behandelt, bis Trübung sich einstellte; mehr Säure zuzusetzen ist nicht rätlich, da, wie Denis bemerkt, schon ein unbedeutender Ueberschuss davon die Niederschläge auflöst (ib. p. 67 und 81—2). Doch fährt er fort zu lehren, dass auf diese Weise nur ein Teil des Albumins des Serums und des Eiweisses sich niederschlägt3), da der andre durch die Salze in Lösung gehalten werde, obgleich das Lösungsvermögen dieser einerseits durch die Verwandlung der Carbonate in Chloride, andererseits durch die Verdünnung mit Wasser abgeschwächt ist (ib. p. 68 und 82). Die auf diese Weise erhaltenen Niederschläge sind frei von Salzen und Säuren und in Wasser unlöslich.
Um seine Annahme, dass Serin und Albumin in den protemhaltigen Flüssigkeiten sich wirklich in Lösung befinden, zu beweisen, führt Denis die von ihm beobachtete Thatsache an, dass es genügt, die soeben entstandenen Niederschläge in neutralen Salzen durch einem Zusatz von Soda aufzulösen, damit Flüssigkeiten entstehen, die mit allen Eigenschaften des Hühnereiweisses oder des Serums ausgestattet sind (ib. p. 69 und 88). Sowohl Albumin als auch Serin sind in einer Kochsalzlösung 1 : 20 löslich (ib. p. 69 und 84). Beim Liegen im feuchten Zustande geht das Albumin aus dem Eiweiss sowie auch das Serin aus dem Serum schon bei gewöhnlicher Temperatur in einen in Salzen unlöslichen (modifié) Zustand über. Viel schneller verändert sich der Niederschlag bei 60°,—65°; auch 40°-iger Alkohol bringt schnelle Veränderung hervor. In sehr verdünnten Alkalien und Säuren löst sich der Niederschlag sogleich (ib. p. 71 u. 84) auf. Concentrirte Lösungen neutraler Salze, Carbonate ausgenommen, lösen das Albumin nicht auf, verwandeln es jedoch in eine teigartige Masse, welche bei Verdünnung mit Wasser löslich wird; dagegen lösen wenig concentrirte Salzlösungen das Albumin und Serin. Dem soeben Gesagten zufolge bewirkt sogar eine grosse Menge Wasser bei einem bedeutenden Gehalt an neutralen Salzen
') „J’ai dû continuer à appeler albumine la substance coagulable du blanc d’oéuf, puisque ce mot rappelle son origine. En suivant la même règle de nomenclature, je crois suivre l’usage adopté en chimie, en nommant sérine l’albumine du sérum“ (34 p. 80).
s) „La sérine est dissoute dans le sérum du sang: j’ai voulu prouver, il y a longtemps déjà, que c’est par l’effet des sels toujours contenus dans ce fluide (ib. p. 80).... en donnant enfin des preuves irrécusables, faciles à vérifier, qui démontreront que la sérine ne se dissout dans l’eau qu’autant qu’elle est engagée dans une combinaison saline“ (ib. p. 81).
3) „On n’obtient donc qu’une portion de l’albumine du blanc d’oeuf sous forme de précipité, en suivant les prescriptions que j’ai données (ib. p. 68). Und in Betreff des Serums: Il ne s’agit point d’ailleurs de séparer toute la matière organique du liquide; il conserve assez de sels pour qu’elle y demeure partiellement dissoute, quoiqu’on ait converti en un autre sel neutre son carbonate alcalin, et qu’on ait affaibli l’action de son chlorure de sodium, de ses sulfates et phosphates de potasse et de soude, par une suffisante addition d’eau“ (ib. p. 82).
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