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DAS GLOBULIN DES RLUTSERUMS UND DES EIWEISSES.
nennt, einen Teil desselben Serins zu erkennen. Wie unbegründet es seitens Denis war, liier einen besondern Körper anzunebmen, so willkürlich war es auch im Serum die Gegenwart vom Globulin des Stroma der Blutkörperchen nur auf Grund dessen anzunebmen, was der Autor selbst darüber berichtet.
Fällung durch Salze. Gleich einigen andern Autoren glaubte Denis selbst, dass ihm die Ehre gebühre, die Behandlungsmethode der protemhaltigen Flüssigkeiten mit Salzen eingeführt zu haben 1). Die ersten Beobachtungen über die Löslichkeit der Niederschläge in Salzen gehören auch wirklich Denis. Was aber die Fällbarkeit der protemhaltigen Flüssigkeiten durch Salze anbetrifft, so erschienen schon am Anfänge der vierziger Jahre die ersten Angaben über die Wirkung neutraler Salze auf diese Flüssigkeiten. So finden wir bei Nasse (1842, 124 p. 128) die ersten Hinweise auf die Fällbarkeit des Serums durch neutrale Salze 2 3). Übrigens finden wir einige Angaben über die Fällung proteïnhaltiger Flüssigkeiten noch früher bei Babington (1837,4 p. 268). der, wie es scheint, bei der Sättigung des Eiweisses mit Chlorammonium und Chlornatrium, Kalisalpeter, Natrium-, Kalium- und Magnesiumsulfat eine zähe Masse erhielt. Buchanan (1844,119 p. 11), welchem das milchige Aussehen von Menschenserum aufgefallen war und der anderseits Hewson’s und Hunter’s Beobachtungen in Betracht zog, dass bei dem Stehen eines solchen trüben Serums die festen Teilchen sich an der Oberfläche sammeln, kam auf den Gedanken, um diese Teilchen leichter und schneller abzuscheiden, das specifische Gewicht des Serums durch Sättigung mit Kochsalz zu vergrössern 2). Wenn man dies mit Nasse’s Angaben vergleicht, so unterliegt keinem Zweifel, dass Buchanan in dem abgesetzten Teil ausser den suspen-dirten Teilchen, welche die Trübung hervorriefen, zum Teil auch Albumin erhalten hatte. Ohne Buchanan’s Schlüssen über die Natur dieser abgesetzten Substanz eine besondere Bedeutung beizulegen, finden wir es dennoch für angemessen darauf hinzuweisen, dass diese auf dem Filter gesammelte Substanz beim Waschen derselben mit Wasser sich in demselben nicht löste und Thomson’s Beobachtungen nach, der diese Substanz genau untersuchte, weder in Aether noch in Alkohol löslich war, in Alkalien sich aber auflöste,, demgemäss Buchanan hier einen Proteinkörper zu sehen glaubt4). Parkes zufolge (132 p. 85) nannte Buchanan den beschriebenen Niederschlag Pabulin 5). Im folgenden Jahre beschrieb Thomson (1845,170 p. 550) Buchanan’s Fall und nahm seinerseits den Niederschlag für eine Protemsubstanz— albuminous substance—an. Ferner, um die Prote'insubstanz im Pancreassafte zu fällen, vermischte Cl. Bernard (144 p. 345—6) letzteren mit dem gleichen Volumen Magnesiumsulfatlösung6). Auch Parkes (133 p. 281; 132 p. 85) fällte gleich nach Bu-
*) „...je voulais aussi démontrer la bonté de la méthode d’expérimentation par les sels, que je venais d’appliquer à l’investigation des substances albuminoïdes qui font partie de l’organisation“ (ib. p. 7—8).
!) „... trübt sich durch viel Kochsalz (dass Serum des Ochsen eher als das des Menschen) und andere Neutralsalze, besonders bei Sättigung des freien Alkalis im Blute durch eine Säure (doch selbst auch durch Kochsalz mit etwas Ammoniak“ (124 p. 128).
3) „It consist in saturating the liquid with
common salt, which so much augments ist spe-
cific gravity, that the opaque particles becoming relatively lighter, rise to the surface... “ (19 p. 13).
*) „He concluded, therefore, that it contained
no fixed oil, and consisted most probably of a proteine compound, like albumen, or fibrin“ (ib. p. 13).
6) „Dr. Buchanan named this matter provisionally pabulin from the notion that is was immediately derived from food; but, from an experiment on himself, he afterwards concluded that it existed also in the serum, drawn after twenty four hours’fasting“., aber Parkes fügt hinzu: „I think this substance is albumen“ (131 p. 85).
6) Bobin et Verdeil (144 p.345—6) geben unrichtig an, dass es Cl. Bernard war, der im Jahre 1848 die erste Mitteilung über die Wirkung des Magnesiumsulfats auf die protemhaltigen Flüssigkeiten machte. An der Stelle (7 p. 99), auf welche die Autoren hinweisen finden wir keine