﻿DAS GLÔBÜLÎN DËS BLUTSERUMS ÙND DEË EIWEISSES.
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Natrium carbonat (offenbar waren weder quantitative noch qualitative Bestimmungen gemacht worden) und stets—unlösliche Salze. In diesem Stadium der Dialyse fällt bei der Neutralisation kein Albumin mehr aus, aber im weiteren Verlaufe derselben verliert sich die alkalische Reaction sowohl in der Flüssigkeit als auch in der Asche (die Alkalescenz wurde mittels des verdünnten wässerigen Extracts bestimmt) (159 p. 16). In seinen neuen Versuchen (ib. p. 15—7) sucht Schmidt die Bestätigung seiner früheren Schlüsse, dass die gelösten Salze abgehen und die Reaction der dialysirten Flüssigkeiten eine neutrale werde; dass ferner mit jedem beliebigen Papier dieselben Resultate erhalten werden können und diese nur eine Frage der Zeit seien; dass sowohl Alkalisalze als auch Alkalien überhaupt und Säuren sich schwerer entfernen lassen als neutrale Salze (ib. p. 18), dass aber das Albumin an sich selbst löslich sei und dessen „Gerinnbarkeit“ in der Wärme und durch „Alkohol“ von den Salzen abliänge, meint Schmidt (ib. p. 20). Heynsius (1876, 79 p. 553) setzt seine Versuche ausschliesslich mit Huizigna’s Dialysor fort. Zur Bestätigung seiner Ansicht über den Anteil, den die Alkalien an der Löslichkeit des Albumins nehmen, führt er Versuche an, wo jene mit Säure neutralisirt wurden, macht aber die Bemerkung, dass die neutrale Reaction einer protemhaltigen Flüssigkeit noch kein Beweis für das Nichtvorhandensein von Alkalien darin sei. In der That fand Heynsius, dass Ochsenserum auf je 100 cc. 40 cc. yi0 Normalsalzsäurelösung erfordere, damit nach dem Kochen neutrale oder schwachsaure Reaction sich einstelle; während Hühnereiweiss, zerschnitten und mit 1 Vol. Wasser verdünnt, auf je 1Ô0 cc. (=50 cc. natürlichen Eiweisses) 22 cc. */,0 derselben Säurelösung brauchte, um beim Kochen neutral zu bleiben, demgemäss zu 100 cc. Serum 32 cc. und zum Eiweiss (100 cc. = 50 cc. normal.) 16—18 cc, yi0 Normalsalzsäure zugegossen wurden, damit die Neutralisation der alkalischen Reaction in der Kälte vor sich ging (ib. p. 555). Es wurden circa 30 cc. Flüssigkeit in die 128 cc. fassende Diffusionszelle gebracht, wobei das Wasser von aussen mit der Schnelligkeit von 1 Liter pro Stunde durchfloss. Die Dialyse dauerte zuerst 2, 3 und 5 Tage, und die Aschenmenge wurde immer geringer, wobei Heynsius bemerkte, dass mit der Verminderung des Aschengehaltes die Löslichkeit des Albumins beim Erhitzen nicht grösser sondern geringer wurde; so zeigte sich in einer Albuminlösung, welche beim Kochen klar geblieben war, immer stärkere Opalescenz und in der Siedhitze so starke Trübung, dass in keinem Falle zugegeben werden kann, dass das Albumin beim Kochen sich nicht niederschlagen könne. Dies berechtigt Heynsius zu der Behauptung, dass es eben das zurückgebliebene Alkali war, welches bei dem gewöhnlichen Dialysiren des Albumins aus Ochsenserum die Ungerinnbarkeit desselben in der Siedhitze bewirkt hatte. So gehen bei gewöhnlicher Dialyse zuerst die neutralen Salze über, was ziemlich bald geschieht; dann beginnt nach und nach das Alkali, dessen Ueberreste nicht mehr im Stande sind den Eiweissstoff in Lösung zu erhalten, überzugehen, so dass das Albumin beim Kochen ausfällt (ib. p. 556). Indem Heynsius schnellem Erhitzen der Probe den Vorzug giebt, findet er, dass, je weiter die Diffusion vorschreitet, desto niedriger die Fällungstemperatur wird: von 80° bis 70°, 60° und sogar bis 50° fällt. Dementsprechend wächst auch die Menge des sich „auf dem Diaphragma“ ausscheidenden Globulins an. So fällt aus Kuhserum, mit 10 Vol. Wasser versetzt und neutralisirt, 0,8°/o Globulin aus; bei der Dialyse des nicht neutralisirten schlägt sich, nach Schmidt, 0,5%—1,1%, des neutralisirten—1,5%—1,6% und sogar 1,8% Globulin nieder und zwar je mehr %
*) Wir führen hier Schmidt’s (159 p. 15—23)	dass mit der Dauer des Diffusionsprocesses nicht
Beobachtungen an, aus denen zu ersehen ist,	nur die Globulinmenge anwächst, sondern dass