﻿142	bÀà GLOBULIN DES feLÙTSERÜMS ÜND DËS EIWEISSES.
je vollkommener die Diffusion stattgefunden hat (ib. p. 557). Ausser andern Mängeln der Dialyse nach Schmidt’s Methode findet Heynsius (ib. p. 563) einen Irrtum seitens Schmidt auch noch darin, dass er zu der quantitativen Aschenbestimmung sehr kleine Portionen der dialysirten Flüssigkeit nahm, infolgedessen er in der Asche auch kein Alkali fand. Ausserdem lassen sich, nach Heynsius’ Ansicht, Alkalien auch des* halb schwer nachweisen, weil in solchen Fällen, Rose’s Beobachtungen nach, unlösliche Verbindungen der Alkalien mit den phosphorsauren Erden sich bilden und weil, Behaghel und Bunge zufolge, es hauptsächlich das Natron ist, welches genannte Verbindungen eingeht. Diese Umstände waren von Schmidt nicht in Betracht gezogen worden (ib. p. 563). Da sehr geringe Mengen eines Alkali das dialysirte Albumin gelöst halten können, so setzt Heynsius zu neutralisirtem und dialysirtem Serum und Eiweiss, welche beim Kochen einen Niederschlag ausgeschieden hatten, direct eine unbedeutende Quantität eines Alkali zu. Nach dem Zusatze von je 1 cc. y,ooo Normalkali zu je 1 cc. der zu prüfenden Flüssigkeit bemerkte Heynsius, dass das dialysirte Serum beim Kochen klar blieb, das Eiweiss nur schwach opalescirte (ib. p. 564—5). Weiter finden wir bei Heynsius eine Tabelle, in welcher angegeben ist, wieviel Alkali auf 25 cc. der dialysirten Flüssigkeit genommen werden müsse, damit kein Niederschlag entstehe, und wie gross die Mengen des Natriumcarbonats und des Natriumsulphats seien, welche in den gegebenen Fällen in der Asche gefunden werden müssten (S. Tab. a. f. p. 143).
Diese zwei letzten Angaben nicht in Betracht ziehend, bemerkt Heynsius mit Recht, es sei kein Grund vorhanden sich zu wundern, dass in der Asche des dialysirten Eiweisses keine löslichen Salze gefunden wurden (ib. p. 565). Daraufhin findet er sich zu dem Schlüsse berechtigt, dass durch Dialyse kein
dieselbe (d. h. der durch die Dialyse ausgeschie- der Lösung zurückgebliebenen Rest) übertreffen dene Niederschlag) die Albuminmenge (den in kann.
	“/„-gehalt der Proteünstoffe in der Flüssigkeit.							
Namen d. Flüssigkeiten.	Nor- male.	nach mehrstündiger Dyalise.						Wechsel des äusseren Wassers.
		4	8	24	48	72	115	
Ochsenserum		7,263	—	6,382j	4,982	3,499	—	—	Stündlich.
id.	6,391	—	—	—	—	3,309	—	Alle 2 Stunden.
id.	7,048	—	—	—	—	—	5,546	Nicht angegeben.
Pferdeserum		6,801	—	—	3,513	2,065	—	—	Stündlich.
Hühnereiweiss ....	10,290	—	—	—	2,172	—	—	12—14-mal im ganzen.
id.	10,490	—	—	4,844	2,586	—	—	10—12-mal in 24 Stunden.
Hydroceleflüssig- lffiit,		6,208	5,795		5,075	3,915			
								
Es ist interessant hier zu bemerken, dass die nähme des 3-ten und letzten Ralles. S, auch Flüssigkeiten zuerst neutralisirt wurden, mit Aus- p. n. 134.