﻿1)ÀS GLOBÜtlN DES BLUÏSÈRUMS UND DÈS EIWEISSèS.	143
0,001 Nofmalnatron-lösung.		Dialysirtes und in der Siedliitze neutra-		Asche in 25 Cc. Flüssigkeit calcu- lirt in Form von	
§3 « rd O	Zugesetzt	lisirtes			
Quantit 1 cc. d( Löä. i:	in grm.	Serum.	Eiweiss.	NasCO*.	NasSO«.
0	0	Trübung	Teilweise Fällung	—	—
0,1	0,0000031	Opalescenz	Trübung	0,00013	0,00017
0,2	0,0000062	Schwache Opalesc.	Opalescenz	0,00026	0,00034
0,4	0,0000124	Klar	Opalescenz	0,00052	0,00068
1,0	0,0000310	Klar	Schwache Opalesc.	0,0013	0,0017
2,0	0,0000620	Klar	Klar	0,0026	0,0034
salzfreies Albumin dargestellt werden kann, weshalb auch nicht gesagt werden könne, dass Albumin in Wasser löslich sei, und dass, wenn bei der Diffusion in der Wärme ungerinnbares Albumin gefunden wird, dieses der Gegenwart einer unbedeutenden Menge Alkali zuzuschreiben sei. Auf Grund des Gesagten behauptet Heynsius, Albumin sei nichts anderes als Globulin (79 p. 586).
Bald nach diesen Arbeiten erscheinen nach einander mehrere andere, in denen die Gegenwart von Asche auch in längere Zeit dialysirtem Serum und Eiweiss zugegeben wird. So findet Huizigna (87 p. 392) in seiner vollkommeneren Diffusionszelle aus Chlor, Magnesia, Eisen, Kalk und Phosphorsäure bestehende Asche im dialysirten „Albumin“ (ib. p. 397), wobei er bemerkt, dass, solange man kein Mittel gefunden hat ganz aschenfreies Albumin zu erhalten, nichts daran hindern werde anzunehmen, dass die Asche die Löslichkeit des Albumins beeinflusst. Auf den genannten Forscher folgt Winogradoff (1875,176 p. 608), der mit demselben Papier (de la Rue) wie Schmidt arbeitete, wobei auch er fand, dass das beim Dialysiren erhaltene sog. „Albumin“, trotzdem es alle von Aronstein und Schmidt beschriebenen Eigenschaften besitzt, dennoch auch Asche enthält. Haas (60 p. 394) behandelte verdünntes Hühnereiweiss mit einem Kohlensäurestrom, filtrirte und liess das Wasser ausfrieren (ib. p. 388); nachdem er auf diese Art ^,uch Serum (ib. p. 403) behan-haudelt hatte, fand er, dass sowohl in diesen als auch in andern Fällen mehrwöchentliche Dialyse nicht im Stande sei, die protemhaltigen Flüssigkeiten von den Salzen zu befreien. In demselben Jahre wiederholt Haas noch einmal (59 p. 756), dass durch Dialyse zwar die löslichen Salze entfernt wurden, die unlöslichen aber, deren es 0,4%—0,6% gab, nicht entfernt werden konnten. Aronstein’s „Irrtum“ glaubt Haas dadurch erklären zu können, dass derselbe zur Bestimmung der Asche ungenügende Quantitäten der Flüssigkeit nahm. Haas giebt auch die Möglichkeit zu, dass in dem dialysirten Eiweiss Alkalien vorhanden sein können. Auch Laptschinski (96 p. 78) findet im diffundirten Hühnereiweiss 0,94% bis 1,13% Asche und in drei Fällen — Schwefel, Phosphor, Kalk, Eisen und Magnesium,