﻿BIBLIOGRAPHIE.
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tische Zustand in einer localen Erregung des Nerven, ähnlich der idiomuskulä-ren Zuckung heim Muskel besteht, führte den Vf. zu Versuchen, die die Negativität der parabiotischen Strecke ergaben. Man erhält einen Strom, der dem Demarcationstrome des Nerven ähnlich ist, und der auch wie dieser hei Reizung des Nerven eine negative Schwankung aufweist. Vf. schildert weiter den parabiotischen Zustand der Nervenendplatte im Muskel und macht Vermutungen über diesen Zustand im centralen Nervensystem. Es ist nicht möglich in kurzen Worten die Menge der Versuche und reichen theoretischen Auseinandersetzungen der Monographie darzulegen.
Awerbach, M. Zur Dioptrik der Augen verschiedener Refraction. Inaug.-
Diss. Moskau. 1900. IX—|—337 S. Russisch.
Von dem Gedanken ausgehend, dass die verschiedenen Refractionen der Augen von individuellen Schwankungen verschiedener optischer Constanten abhängig seinen können, unternahm Verf. eine sehr genaue Messung letzterer in 86 Fällen; die Tiefe der vorderen Kammer (beim Manne) schwankt zwischen 2,8671—4,2339, Radius der vorderen Linsenfläche—8,8899—12,4155, Linsendicke—3,2735-—5,0780, Radius der hinteren Fläche—5,1985—7,4535, der vordere Winkel a—2P00'—8°06', der hintere Winkel a—0°57'—9°57\ Bezüglich anderer Ergebnisse und eingehender Kritik der Untersuchungsmethoden s. das Original.
Tscheschkoff, A. Ein Jahr und sieben Monate lange Lebensdauer eines Hundes nach gleichzeitiger Excision beider Vagi am Halse. Inaug.-Diss. St.-Petersburg. 1902.
Als unerlässliche Bedingung für die Möglichkeit ein Tier nach beiderseitiger Excision der Vagi am Leben zu erhalten, hält Vf., im Einklänge mit Pawlow (unter dessen Leitung die Arbeit ausgeführt wurde), eine vorherige Magenfisteloperation und Oesophagotomie, denn auf diese Weise lässt sich das Auftreten von Pneumonien und Verdauungsstörungen vollständig beseitigen. Aeusserst schädlich für die Tiere erwies sich eine ungenügende Temperirung des Aufentlialtzimmers (zwei Hunde gingen in Folge dieses Umstandes eine Woche nach der Operation zu Grunde); Vf. stellt deshalb eine neue Todesart der vagotomirten Thiere auf: Tod in f olge einer Störung der Wärmeökonomie des Organismus. Der Hund, der 1 Jahr und 7 Monate lebte (er starb an einer zufälligen perforativen Peritonitis), wies im Laufe der ganzen Zeit sehr tiefgreifende und wesentliche Abweichungen von der Norm auf. Die sofort nach der Vagotomie äusserst beschleunigte Herzthätigkeit wird allmälig langsamer, um, nach einigen Schwankungen, etwa nach 1—2 Monaten eine Frequenz zu erreichen, die die gewöhnliche etwa um */., übersteigt. Das Herz verliert in hohem Grade seine Eigenschaft sich verschiedenen Bedingungen leicht anzupassen: eine anstrengende Arbeit (Schleppen eines Wagens von 16 resp. 64 Kilo) bewirkt keine so ausgiebige Zunahme der Pulsfrequenz, wie vor der Vagotomie bei demselben Tiere; die erreichte Frequenz sinkt dann abnorm lange, bis die gewöhnlichen Zahlen wiederum erreicht werden.—Die Athemfrequenz nimmt nach der Vagotomie sehr stark ab, zuweilen bis 3 Athem-züge in d. Min; in der zweiten resp. der dritten Woche geht die Frequenz
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