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BIBLIOGRAPHIE.
qu’il contient plus de sang riche en antitoxine. Cette hypothèse a été vérifiée par l’expérience et l’auteur conclut que le cerveau d’un animal immunisé ne possède pas un <pouvuir antitoxique> plus grand que le cerveau normal.
h) Histologie.
Ognew, I. Prof. Lehrbuch der normalen Histologie, l T. Die Lehre von der Zelle. Moskau. 1903. S. 1—414.
Dieses Lehrbuch ist das erste Original werk eines russischen Gelehrten, welches der höchst interessanten und weitgehenden Frage nach der Entwicklung der Zelle gewidmet ist. In der Einleitung erklärt der Autor, auf welche.Art der Begriff dessen, was wir durch das Wort «Histologie» charakte-risiren, im menschlichen Geiste entstanden ist und sich entwickelt hat. Daselbst legt er auch den allmäligen Entwicklungsgang der Lehre von der Zelle dar, berührt die Frage nach der Vermehrung dieser und erklärt, auf welche Art die Hypothese, welche die Möglichkeit generationis aequivocae zugab, der heutigen Zellentheorie gewichen ist. Indem der Autor in der Einleitung zu seinem Werke hauptsächlich die bis zu den sechziger Jahren des verflossenen Jahrhunderts herrschenden Lehren über die Zelle darlegt, zeigt er zum Schluss das weite Feld, welches sich vor der heutigen Histologie ausbreitet, erklärt, warum diese jetzt «allgemeine Anatomie» genannt wird, warum die «Histologie» zur «Histochemie», zur Lehre von der «Histogenèse», schliesslich zur «Cytologie» geworden ist, welch letztere die Morphologie und Physiologie der Zelle umfasst, und somit den wesentlichsten Teil der Biologie bildet.
Das Werk zerfällt in 3 Teile; der erste, Ss- 17—126, behandelt die Morphologie der Zehe, der zweite, Ss. 127—374,—deren Lebenstliätigkeit; in dem dritten, Ss. 375—414, sind die Hypothesen über den moleculären Bau des Protoplasma in Anknüpfung an die Vererbungslehre dargelegt. In dem ersten Kapitel wird in Kürze die Frage der Benennung «Zelle» besprochen und auf das Bestreben einiger Autoren hingewiesen, diesen histologischen Ausdruck durch einen anderen, passenderen zu ersetzen. Darauf folgen zahlreiche literarische Angaben über die Bestimmung dessen, was eigentlich Zelle zu nennen ist, wobei der Autor sich der von Flemming gegeben Beschreibung anschliesst, die einen mehr oder weniger richtigen, wenn auch nur morphologischen Begriff von der Zelle giebt. In diesem ersten Kapitel endlich bespricht der Autor die Bedeutung des Protoplasma, welches er für eine ganze Categorie verschiedener, complexer Substanzen, die den Zellkörper bilden, ansieht. Es werden sowohl die physikalischen als die chemischen Eigenschaften des Protoplasma betrachtet, wobei die reducirende Fähigkeit des lebendigen Protoplasma aufgehellt und die chemischen Reactionen des toten angezeigt sind. Länger hält sich der Autor bei dem Bau des Protoplasma auf, indem er die verschiedenen Ansichten über diese Frage anführt und hierin der Lehre vom Polymorphismus desselben den Vorzug giebt, da ein solcher unserer Vorstellung von der Mannigfaltigkeit der Functionen desselben besser entspricht. Das