﻿BIBLIOGRAPHIE.
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bei den vielzelligen Organismen mit den Centrosomen identificirt werden und beschäftigt sich dann ziemlich lange mit derselben Frage in Bezug auf die Protisten und Spirogyren. In dem den besonderen Formen der Mitose gewidmeten Teile seines Werkes erörtert der Autor aufs genaueste die Frage nach der reducirten Teilung bei den Tieren und Pflanzen. Am Schlüsse dieses Kapitels finden wir eine Darlegung der Theorien., welche den Mechanismus der complicirten karyokinetischen Figuren erklären sollen, wobei der Autor (ine mehr oder weniger befriedigende Erklärung dieser Erscheinungen mit einem richtigen Begriff von dem Bau der ruhenden Zelle in Verbindung bringt, was bis jetzt leider noch nicht erreicht ist. Die Statik und Dynamik der Zelle sind unlöslich mit einander verknüpft, ln dem Kapitel über die directe Teilung behandelt der Autor diese Frage sehr ausführlich, unterwirft die über das Wesen dieser Teilung herrschenden Ansichten einer eingehenden Prüfung und berührt und analysirt die Lehre von der Verbindung, welche zwischen diesen beiden Formen der Zellteilung bestehn soll. Nachdem der Autor die neuesten Ansichten über das Verhältnis des Protoplasma zu dem Kern dargelegt, geht er zu der wichtigen und gegenwärtig das Interesse vieler Gelehrten in Anspruch nehmenden Frage nach dem Stoffwechsel in der Zelle über. Zuerst bespricht er den Gasumsatz: den Umsatz des Sauerstoffs und die Anaö-robiose, die Assimilation der Kohlensäure. Zu dem Umsatz der flüssigen Substanzen übergehend, giebt der Verfasser einen' Begriff von der Plasmolyse, indem er Overton’s Untersuchungen über die Wirkung der Alkaloide und Ammoniumverbindungen auf die Zellen ausführlich dargelegt. In dem Teile, welcher sich auf die Aufnahme fester Körper seitens der Zellen bezieht, wird der Phagocytose, der Immunität, der Toxine und x\ntitoxine und der Alexine sowie der besonderen Einrichtungen zur Aufnahme fester Körper, welche gewisse Protisten (Infusorien) in ihrer dichteren Membran besitzen, Erwähnung getlian. In dem folgenden, der Assimilation der Nahrungsstoffe von den Zellen gewidmeten Kapitel sind die Lehren über die Rolle der Chlorophyllkörner bei der Assimilation der Kohlensäure von den Pflanzen, die Umwandlungen der Stärke in Fett, der Kohlehydrate und Fette in Eiweissstoffe, die Assimilation des Stickstoffs durch die Pflanzen, den Chemismus der Bildung der Eiweissstoffe in den Pflanzen dargelegt. Im weiteren beschreibt der Autor die Art und Weise, wie die Assimilation der Nahrungsstoffe bei den Tieren (Absorption der Fette, Kohlehydrate, Eiweissstoffe, die Rolle der Fermente) und die Processe des Zerfalls und der Spaltung der von den Zellen assimilirten Nahrungsstoffe von statten gehen. Am Ende des Kapitels wird die Bedeutung der chemischen Processe als Grundquelle der thermalen Energie für den Organismus betrachtet. In dem Kapitel: Morphologie des Stoffwechsels; bildende Thä-tigkeit der Zelle—finden wir zuerst eine Beschreibung der Producte, welche sich im Innern des Protoplasma der pflanzlichen uud der tierischen Zelle ab-lagern (Vacuolen, De Vries & Vent’sche Tonoplasten, Glycogen, Aleuronkör-ner, Dotterplättchen); ausserdem werden als beständigere Gebilde die Stromata der einzelligen Organismen, die Leueyten oder Trophoplasten, die Amyloplasten, die Stärkekörner, die Chloroplasten beschrieben. Zugleich wirft der Verfasser die Frage auf, ob das Protoplasma der tierischen Zelle, gleich der Pflanzen-