﻿RENSEIGNEMENTS.
213
Congresses, 1898, Seite 295), in den äusseren Teilen des Tropfens die Infusorien gewöhnlich keinem der beiden Pole zuschwimmen, sondern sich in den Teilen des Feldes ansammeln, wo der Strom ungenügende Stärke besitzt. Sobald dieser verstärkt wTird, erhält man das Bild, welches ich ausführlich beschrieben und in Fig. II dargestellt habe. Das von P. Statkewitsch Gesagte folgt ebenso wenig aus Yerworn’s Vergleich, auf den der Autor sich so hartnäckig beruft, nämlich dass die Verteilung der Infusorien zwischen den Spitzen der Elektroden an diejenige von Eisenfeilspähnen über einem Hufeisenmagneten erinnert. Dieser Vergleich zeigt, im Gegenteil, klar, dass die verschiedenartige Verteilung der Infusorien in den äusseren und den inneren Teilen des Tropfens, auf die ich hingewiesen habe, Verworn unbekannt
Fig. 3.
■war. In der That verteilen sich, wie bekannt, die Eisenfeilspähne zwischen den Polen eines Hufeisenmagneten derartig, dass sie sich sowohl in den grössten als auch in den geringsten Abständen von einander befinden, wie aus der beifolgenden Zeichnung (Fig. Ill), welche die Verteilung der Eisenfeilspähne über einem Hufeisenmagneten zeigt, leicht zu ersehen ist.
Somit haben Lang und Biedermann Hecht, die die Beobachtung der Bewegung der Infusorien in den Teilen des Tropfens, wo die Stärke des cirkulirenden Stromes die geringste ist, d. h. ausschliesslich in den entferntesten Abständen zwischen den Elektroden, mir zuschreiben. P. Statke-witsch wirft beiden Autoren einen historischen Irrtum vor, d. h., mit an-