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K E X S E I 0 N E MENT S.
erhält, wenn man über einem Hufeisenmagneten Eisenfeilspähne auf ein Blatt
Papier streut... es stellen sich alle Paramaecien mit ihrer Längsaxe in die
Richtung der Stromkurven und schwimmen in den Bahnen derselben nach der Kathode», bei mir folgendermaassen periphrasirt sind: «sie bewegen sich immer in jenen Teilen des Tropfens fort, wo die Stärke des circulirenden Stromes die geringste ist>. Am Ende seiner Anmerkung fügt P. Statkewitsch hinzu: <S. denselben Irrtum in W. Biedermann’s Schrift *) über die Galvanotaxis in «Ergebnisse der Physiologie»>.
Ich protestire entschieden gegen diesen für mich so unerwarteten Schluss und behaupte, dass M. Yerworn in keiner von seinen Arbeiten einer derartigen Verteilung der Infusorien in Abhängigkeit von der Stärke (Dichtigkeit) des circulirenden Stromes, nämlich, dass dieselben sich nur längs der Curven des grössten Abstands der Elektroden von einander (also in den äusseren Teilen des Tropfens) bewegen und die Curven des geringsten Abstandes (die inneren Teile des Tropfens) frei lassen, erwähnt. Der Autor selbst scheint gewissermaassen die Ungerechtigkeit des mir gemachten Vorwurfs eingesehen zu haben; wenigstens hat er in den Druckfehlerberichtigungen (p. 55) es für nötig gefunden die Worte: «...bei B i r u k o f f folgendermaassen periphrasirt sind> durch die Worte: <Im Princip drücken sie dasselbe aus, was die Phrase Birukoff’s» (die Cursivschrift gehört mir) zu ändern. Auch aus Ver-w o r n’s Zeichnung (Fig. I), welche auf Grund seiner Beobachtungen die
Fig. 1.	Fig. 2.
Verteilung der Infusorien in dem Tropfen nach der Einwirkung des Stromes zeigt, folgt keineswegs, dass die von mir in einem ähnlichen Versuch beschriebene Erscheinung ihm bekannt gewesen war (Fig. II). Aus einem Vergleich beider Zeichnungen ist leicht zu ersehen, dass, während in V e r w o r n’s Versuch die Infusorien sich ohne Ausnahme auf gleiche Weise in der Richtung aller Stromcurven bewegen, in dem meinigen dieselben nur längs den Curven des grössten Abstands zwischen den Elektroden schwimmen. Die von V e r-w o r n beschriebene Erscheinung kann blos bei ganz schwachen Strömen beobachtet werden, obgleich in diesem Falle, wie ich dargelegt (s. meine Mitteilung dem Congress der Naturforscher und Aerzte zu K i e w, Journal des
*) W. Biedermann, Polare Strömungen, Ergebnisse der Physiologie v. Asche r~hi. Spiro, l-ster Jahrg. II Abt. S. 182.