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RENSEIGNES! E N T S.
2. Noch ein Wort.
Am Ende seiner «kurzen Bemerkung» sagt B. Birukoff, dass seine Arbeit von M. V erworn in den zwei letzten Auflagen seiner Allgemeinen Physiologie «citirt» worden sei. Wollen wir einmal sehen, wie M. Verworn selbst in seinem Lehrbuche B. B i r u k o f fs Arbeit gegenüber sich verhält: «Es darf schliesslich nicht unerwähnt bleiben, dass man biswmilen den sehr «naheliegenden Gedanken ausgesprochen hat, die galvanotactischen Erscheinun-«gen an mikroscopischen Objecten möchten mit den rein passiven katapho-«rischen Wirkungen identisch sein, welche sehr starke galvanische Ströme an «kleinen, in der Flüssigkeit leicht beweglich suspendirten Teilchen hervor-«rufen. Bei derartigen Objecten wie Carmmteilchen, Lycopodiumsamen, Stärke-«körnchen etc. kann man, wie neuerdings Birukoff wiederl) eingehend «studirt hat, in der That ganz bestimmt gerichtete Wanderungen und An «Sammlung der Wirkungen starker Ströme beobachten. Indessen, diese Be-« wegungen haben nür eine rein ciusserliche AehnMchkeit]) mit den galvano-«tactischen Wanderungen der einzelligen Organismen. Sie erfolgen einerseits «viel langsamer als die Bewegungen der Infusorien und andererseits stets nur «nach einer Richtung. Die Erscheinungen der anodischen und transversalen Gal-«vanotaxis oder das gleichzeitige Eintreten der kathodischen und anodischen «Galvanotaxis verschiedener Infusorienarten wären auf Grund dieser Analogie «schlechterdings unverständlich. Endlich wissen wir auch, dass die Galvanotaxis «sofort aufhört, sobald die Infusorien narkotisirt oder abgetötet sind. Alles «das und noch zahlreiche andre Momente verbieten es, die Galvanotaxis einfach «auf die kataphorischen Wirkungen des Stromes zu beziehen')* (All. Phys., Jena, 1901. S. 481—482), d. h. M. Y erworn spricht sein Urteil über B. B i r u-k off's Arbeit im ganzen aus, ohne sich hei einzelnen unbedeutenden That-sachen aufzuhalten, und erklärt dieselbe als nicht zum Ziele führend.
Auch A. P titter’s (Arch. f. Anat. u Phys., Phys. Abt. 1900. Suppl. Bd.) günstige Beurteilung von B. B i r u k o f fs Arbeit, auf welche letzterer sich beruft, ist zweifelhaft. Indem A. P ü 11 e r B. B i r u k o f fs Arbeit ihrem Wesen nach analysirt, spricht er, wie in der Folge auch W. Biedermann (Ergehn, d. Phys. von Ascher u. Spiro. I Jahrg. II Abt. S. iss), sein Befremden darüber aus, was wohl seine allgemeine Erregbarkeit,— «irgend eine Erregbarkeit» — der Infusorien sein könnte. Es sei hier sogleich erwähnt, dass A. Putter’s Entgegnung B. Birukoff veranlasst hat eiue mehrere Seiten lange Erklärung (Arch. f. Anat. u. Physiol., Phys. Abt. 1904. S. 289—293) zu schreiben.
III.
Bevor B. Birukoff gegen meine Behauptung, dass die Hauptthatsache M. Y erworn zukommt, protestirte, hätte er erklären sollen, erstens, warum er in seinen Werken zwischen dem Resultat von Verworns Versuch und dem
‘) Mein Cursiv.