﻿BIBLIOGRAPHIE.
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Bedingungen, wo die Krankheitserscheinungen, welche bei der Vergiftung mit chromsaurem Kali beobachtet werden, fehlen, anders wirken. 5) Piperazin verhindert die Anhäufung von Harnsäure an den serösen Schleimhäuten und. in den Gelenken, vermag aber nicht die harnsauren Concremente in den Nieren aufzulösen. Im Gegenteil, da es die Fähigkeit besitzt, in dem Harne aufgelöste Harnsäure niederzuschlagen, so dürfte es die Menge der harnsauren Krystalle in den Nieren vermehren. 6) Lysidin hat dieselbe Wirkung, wie Piperazin, löst aber vielleicht teilweise die Harnstoffsäure in den Nieren; daher darf man annehmen, dass es als ein gutes Mittel gegen die Gicht weitere klinische Beobachtungen verdient. 7) Die bis jetzt existierenden Versuche an Tauben sind noch ungenügend, um irgend einen Schluss über den Einfluss der obengenannten Mittel auf die Ausscheifung der Harnsäure zu machen.
Spassky, L. Uresin als Lösungsmittel der Harnsäureverbindungen. Russk.
Wratsch. 1902. JV 47.
Verfasser machte eine Reihe von vergleichenden Untersuchungen des Harns von	Kranken, welche an harnsaurer	Diathese litten	und mit ver-
schiedenen Mitteln behandelt wurden (Urotropin, Uresin, Sidonal und mit den Heilwässern von Contrexeville und Salvator). Im Harne sind die Quantitätsverhältnisse der Harnsäure angegeben. Aus diesen Beobachtungen erhellt, dass Uresin das	beste Lösungsmittel der	Harnsäureverbindungen	ist, welche in
dem menschlichen Organismus aufgespeichert werden. Beim Gebrauch steigt der Gehalt	an Harnsäure im Harne	in den	ersten Tagen bedeutend, dann
fällt er und	erreicht bald die Norm.	Dieses	Mittel wurde 6	Tage in Dosen
a 0,5 dreimal täglich gegeben.
Greilich, E. Zur Pharmakodynamik des Validols. Milit.-med. Joiun.
1901. Iuni S. 1863.
Der Autor findet, dass Validol nur auf Grund theoretischer Betrachtungen empfohlen wurde, welche nicht nur nicht stichhaltig sondern geradezu fehlerhaft waren, weil keiner der Componenten des Validols, weder das Menthol, noch die Baldriansäure, erregende Eigenschaften besitzen. Da Validol keine desinfecierenden und keine anästhesierenden Eigenschaften hat, so kann es für therapeutische Zwecke mit Menthol in keinem Falle dort konkurrieren, wo dieses gebraucht wird.
Ouvrages reçus par la Redaction du «Physiologiste Russe»;
a) en langues étrangères.
Anales de la Universidad Central de Venezuela. Ano VII, t. VII Ns 3. Annual Report of the Board of Regents of the Smithsonian Institution. June 30, 1905.
Arbeiten aus der physiologischen Anstalt zu Leipzig. 1905—6.
Archivio di farmacologia sperimentale e Scienze affini. Anno VI, fase. V—VII.