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REGISTRIRUNG DER HERZCONTRACTIONEN BEI ANODONTA MUT.
eines elektromagnetischen Vermerkers, in dessen Kreis ein Metronom eingeschaltet war. welches den Strom jede Secunde öffnete und wieder schloss. Auf diese Weise wurde die Zeit registrirt. Beim Beginn des Versuchs gal) die Trommel ein Glockensignal, indem sie den Kreis einer elektrischen Glocke schloss, und nach einer vollen Umdrehung ein zweites Signal. Beim ersten Signal zündete die Lampe sich an, beim zweiten erlosch sie. Auf diese Art war die Möglichkeit genommen, dass ein und dieselbe Curve zweimal an ein und derselben Stelle photographia würde. Behufs Velangsamung der Geschwindigkeit war der Regulator der Trommel mit Flügeln versehen, und diese so berechnet. dass die Oberfläche der Trommel 1 cmt. in 8 Sec. zurücklege. Eine solche Geschwindigkeit ist unserer Ansicht nach die zweckmässigste, da die Herzcontractionen sehr langsam aufeinander folgen.
Ich teile meine Untersuchungen in 2 Teile und zwar in 1) die Untersuchung der Contractionen der Kammer und 2) die Untersuchung der Con-tractionen der Vorkammer.
Fi». 1. Kammer.
Fig. 2. Vorkammer—a. Kammer—h.
Fig. 3. Vorkammer — a, Kammer—b.
Alle obenstehenden Curven .W 1, 2 und 3 müssen von rechts nach links gelesen werde. Jede Hebung der Curve entspricht der Systole, jede Senkung der Diastole. Die oberen punktirten Linien bezeichnen die mittels des elektromagnetischen Vermerkers auf obenbeschriebene Art registrirten Se-cunden. Alle 3 Curven beziehen sich auf verschiedene Exemplare.
Auf Curve JV 1 ist nur die Kammer registrirt, Curve JVs 2 stellt gleichzeitig die Contractionen der Kammer und der Vorkammer dar. Dasselbe gilt von Curve JSs 3.