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DIE GRUNDLAUTE DER MENSCHL. SPRACHE U. EIN UNIVERSALALPHABET.
schreibt man z. B. Epu.iOQz Krijlow.—Im mittelalterlichen Latein wurde t (u) ebenfalls mit y (u) bezeichnet. Das polnische y ist mit dem russischen u (i) identisch, z. B. wyraz, pycha u. s. w.
Der Laut t '(w) ist keineswegs als <gemischter, etwa zwischen i und u stehender Vocal», wie einige russische Philologen annahmén, anzusehen. Der Laut t (u) ist ein ganz selbständiger Vocal und kann physiologisch nicht durch <Vermischung», irgend welcher Vocale reproducirt werden.
Fügen wir hinzu, dass das englische e, ce, ey, ea und das schwedische g häufig wie * ausgesprochen werden (s. d. Tafel, Typus 10).
b. Die Consonantsonore.
Alles, was wir über die Vocalsonore auf S. 33 gesagt, lässt sich vollkommen auf die Consonnantsonore anwenden. Ausserdem können, dem Charakter der Töne und der Curven gemäss, die Consonnantsonore frei zu den Vocalen gerechnet werden.
Typus,VI. JÆ. tn—X, n.
Der mehr oder weniger reine Consonantsonor nt wird bei geschlossenem Munde mit der Stimme hervorgebracht, wobei der Luttstrom bei herabgelassenem, nicht gespanntem Gaumensegel leicht durch den Nasenraum entweicht (Fig. 27). Die zahlreichen Modificationen dieses Sonors des tiefsten Registers des vorliegenden Typus, die sich bei immer grösserer Anteilnahme des Mundes und des Gaumensegels, erweiterter Mundöffnung und Hebung des Gaumensegels in einer Reihe von Uebergängen von m zu n bemerkbar ma-
Fig. 27-. Der Consonant in.	Fig. 28. Der Consonant v.
chen, endigen schliesslich mit einem klaren, heller tönenden n, welches unter denselben akustischen Bedingungen, aber bei geöffneten Lippen und etwas heraufgezogenem Gaumensegel ausgesprochen wird, wobei die Luft teils durch den Nasenkanal, teils, und zwar grösstenteils, durch den Mund entweicht (Fig. 28).
Die französische Sprache bietet vorzügliche Beispiele sowohl historisch-genetischen Charakters, wie z. B. die Bildung des on aus dem lateini-