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DIE GRUNDLAUTE DER MENSCHL. SPRACHE U. EIN UNIVERSALALPHABET.
sehen <homo>, als auch solche der gewöhnlichen Aussprache der Combination im in zusammengesetzten Wörtern, wobei häufig nicht nur n, sondern zuweilen auch ein mittlerer, zwischen m und n stehender Laut zu hören ist. 'So spricht und schreibt ein wenig geschulter Russe nicht selten Lanpe anstatt Lampe. Auch der Engländer spricht zuweilen z. B. anstatt camp—kanp auL Dennoch wird ein jeder dieser Consonanten durch eine selbständige Curve charakterisirt (Fig. 29 und 30).
iig. 20. Der Consonant m.	Fig. 30. Der Consonant n.
Nähme man die lateinischen Schriftzeichen II. m und _V, ## als Symbole der Grundlaute des vorliegenden Typus an, I¥, n für das höchste, IM, rn für das tiefste Register, so könnte man sich für das verkürzte Alphabet nach
dem Beispiel der Vocalsonore mit dem einen Buchstaben MM, m für das
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untere, des punktirten MM, m, als n ausgesprochen, für das obere Register begnügen.
Erinnern wir daran, dass das griechische y vor y, / und wie n ausgesprochen wird àyys/.sç, ayy i u. s. w.=cmgelos, ancln u. s. w.
Typus VIT. It, r—#>, f.
Der äusserste Consonantsonor des jetzt zu betrachtenden Typus des unteren Registers ist das lateinische Mt, r, des oberen Registers Mj, / in dessen harter slavischer Aussprache: aoÜz, amoku (russ.) mydlo, lono (poln.). Wie zahlreich die Modificationen beider Laute auch sein mögen, im allgemeinen sind sie einander so verwandt, dass sie durch sehr ähnliche Mundstellungen hervorgebracht werden und sehr leicht ineinander übergehen, worauf sowohl historische Thatsachen, als auch das Lallen der Kinder und die unreine Aussprache Erwachsener hinweisen: z. B. Flu-flu anstatt Fru-fru. Aussagen russischer Korrespondenten vom letzten Kriegsschauplätze zufolge sollen die Chinesen und Mandschuren, in deren Alphabet das r fehlt, dasselbe l aussprechen, daneben aber l durch r ersetzen, z. B. Papiclossen anstatt Papkrossen und, umgekehrt, anstatt slddko, kislo—sraclko, kisro. Auch stammelnde Europäer verwechseln diese Laute und gebrauchen den einen statt des andern.
Der eine Laut wird sowohl als der andere (Fig. 31 u. 32) hauptsächlich bei gehobener Zungenspitze in der Richtung nach vorn und oben produ-cirt, wobei ziemlich starkes Vibriren der Zungenspitze bei normaler Lage des Gaumensegels die Bildung des Consonnten f, öfteres und schwächeres Vibriren derselben Teile bei gehobenem Gaumensegel diejenige des t bedingt. Beide geben charakteristische Curven (Fig. 33 u. 34).