﻿DI K GRUNDLAUTE DER MENSCHL. SPRACHE U. EIN UNIVERSALALPHABET.
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sagt, durch alle Töne der menschlichen musikalischen Scala, von dem tiefsten Tone an beginnend und mit dem höchsten schliessend, wiedergegeben werden, wobei nur die Zahl und der Charakter der Zacken der entsprechenden Curven sich ändert.
Andererseits kann ein jeder Sonor vom Grundlaut an, der den gegebenen Vocal am schärfsten wiedergiebt, von einer Reihe von Lauten dargestellt werden, indem er, sich allmälig modificirend, in den ihm verwandten Vocal, als äusserste Modification eines und desselben Typus von Lauten eines bestimmten Charakters übergeht, welche den Grenzton des oberen Registers von dem anfänglichen Grundton des unteren Registers desselben Typus scharf unterscheidet, wie z. B. der Uebergang von a zu ii, i zu /, o zu ö u. s. w.
Die Geräuschlaute, welche fünf Typen mit zehn Lauten b, p, d, t, c, s, k, g, x und h sowie f des neunten Uebergangstypus mit dem Grundlaut des unteren Registers v, welcher noch ein wirklicher Sonor ist, vorstellen, geben schon keine scharfen chronographiscnen Curven mehr. Ein jeder zu den Geräuschlauten gehörige Consonant wird nur durch eine bestimmte Stellung der verschiedenen Teile der Mundhöhle und des dadurch verursachten Geräusches hervorgebracht. Ausserdem bieten die Geräuschlaute keine solche Mannigfaltigkeit von Uebergängen vom unteren zum oberen Register eines und desselben Typus, wie es bei den Sonoren der Fall ist.
Das untere Register unserer Stimme unterscheidet sich von dem oberen hauptsächlich dadurch, dass der Uebergang vom unteren zum oberen Register durch Erhöhung des Tons, durch grössere Anteilnahme höherer Obertöne charakterisirt ist. Dabei ist es leicht vom äussersten Sonor des unteren Registers zum äussersten des oberen Registers desselben Typus, nicht aber umgekehrt, überzugellen. So ist z. B. der Uebergang von i (u) zu i leicht, derjenige von i zu i (u) erfordert einen besondern Kraftaufwand. Die zur Hervorbringung eines tiefen Sonors gestimmte Mundhöhle lässt sich leicht für den höheren umstimmen, nicht aber umgekehrt.
Unsere Typen werden auch noch dadurch charakterisirt, dass in deren Grenzen die in den verschiedenen Sprachen enthaltenen entsprechenden Laute verschiedener Völker verwechselt werden, z. B. m und n, c und s, t und d u. s. w.
Alle Grundlaute der Sprache endlich, die gewöhnlich hart klingen, werden zuweilen so weich ausgesprochen, dass man so zu sagen einen selbständigen Laut zu hören vermeint.
In dieser Erscheinung, d. h. in der weicheren Aussprache der Laute spielen die kurzen Vocale /, tr tc (das französische u) eine charakteristische Rolle. Vor allem bildet das kurze i das Verbindungsglied zwischen den einzelnen Grundlauten, indem es das Erscheinen besonderer zusammengesetzter Laute und sogar besonderer Schriftzeichen bedingt. Das kurze i dient im allgemeinen dazu allen Sonoren eine weiche Aussprache zu verleihen.
1. Das kurze M, *—#, /.
A. Das möglichst kurze * — #, welches so zu sagen durch ein momentanes Anhauchen hervorgebracht wird, wie dies ausser der analytischen Function