﻿DIE GRUNDLAUTE DER MENSCHL. SPRACHE U. EIN UNIVERSALALPHABET.
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oberen Register suchen und einführen zu müssen, mussten wir die Bezeichnungen der Laute des unteren Registers nehmen und dieselben punktiren: a—à, e—ë, o—6, u—ü, i—i. Verfahren wir ebenso mit den Consonanten, indem wir nur die Bezeichnungen der Laute des unteren Registers als Grundzeichen nehmen, während wir die entsprechenden Laute des oberen mit denselben, aber punktirten Buchstaben bezeichnen, also t't anstatt n, r—/, j—z, ft—p, d—t, c—s, li—ff, Jr‘—/*, so beschränkt sich das ganze Alphabet auf die 14 Grundzeichen des verkürzten Alphabets: a, e, o, tt, t, tn, f, /. #•, fr. r/, c, fr, .r.
Um das Punktiren zur Bezeichnung der Buchstaben des höheren Registers zu umgehen, könnte man nach dem Beispiel mancher stenographischer Systeme die Zeichen für das untere Register unter dem Strich, diejenigen für das obere über demselben und nun schon ohne Punkte schreiben. Mit andern Worten: dieselben Buchstaben der 14 Typen bedeuten über dem Strich die Laute des oberen, unter dem Strich diejenigen des unteren Registers. Z. B. der Satz: <Fest gemauert in der Erden steht die Form, aus Lehm gebrannt>. wird durch das Universalalphabet überhaupt als: <Fest gemaurt in der Erden cteit di Form, aus Lern gebraut, oder Vecd kemauerd im der Erden cdeid di Vorm auc Fern kebramd dargestellt, durch die zweizeilige Schnellschrift dagegen folgendermaassen:
v cd k d wi	m cd id i v	er k md
e emauer	der erde e d arm au em ebra
Natürlich sind für die Schnellschrift die gewöhnlichen Buchstaben der Vorschriften sehr unbequem: dem stenographischen Alphabet muss eine für die Schnellschrift bequemere Form gegeben werden. In dieser Beziehung giebt uns die physiologische Eigentümlichkeit unseres Auges, die Buchstaben hauptsächlich nach ihrer oberen Hälfte zu erkennen, einen Fingerzeig:
z. B. wird leicht von einem jeden als alphabetum universale gelesen werden. Infolge dieser Eigenschaft unseres Auges ist es möglich sich mit der Darstellung bloss der oberen Hälfte unserer 14 Zeichen zu begnügen, nämlich a, e, o, u, i, m, r, j, v, b, d, c, k, x so zu bezeichnen:
Diesen verkürzten Schriftzeichen könnten zur Schnellschrift noch geeignetere Formen gegeben werden, und dürften zur Beschleunigung der stenographischen Schritt von tSpecialisten-Stenographen noch andere zweckmässige Verkürzungen und Verschmelzungen eingeführt werden.
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