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DIE GRUNDLAUTE DER MEN'SCHL. SPRACHE U. EIN UNIVERSALALPHABET.
II. Methodik.
Um die Lautcurven darzustellen, benutzen wir das von mir im 'S erein mit Dr. A. Samojlow und Dr. Judin in dem Artikel <Die Chronophotographie im Physiologischen Institut» u. s. w. [Le Physiologiste Russe, 'Sol. II, p. 51, 62 u. 70, Moskau (deutsch)] beschriebene chronophotographische Pendel und ein endloses Band aus lichtempfindlichem Papier, nebst einem photoscopischen Apparat, d. h. einem König’schen Spiegel, der den schwingenden Lichtstrahl aut einen Schirm aus weissem Papier projicirt. Eine etwas veränderte Blake sehe Membran dient uns als Vibrator.
AYir bedienten uns im allgemeinen der in genannter Schrift beschriebenen Apparate und Methoden; hier wollen wir nur der hauptsächlichsten Abänderungen und Verbesserungen derselben gedenken.
I. Die Blake’sche Membran giebt die besten Resultate, wenn sie aus einer Suberitplatte, d. h. aus gepressten Kork besteht, wie sie Prof. A. Sa-
l-'iir. 1 und 2. Vibrator von der Seite und von vorn gesehen: a-der Reif, der die kork-membran an den Grundring presst; c—Schraube zum Verstellen des in ^- eingreifenden Spiegels in vertikaler Richtung und e—Schraube zum Verstellen um die horizontale Achse herum.
mojloff in unserer Schrift beschreibt (1. c. p. 62), namentlich wenn solche Platten auf der glatten Oberfläche eines Sandsteins gleichmässig 1 mm.—0,9 mm. dünn geschliffen sind. Eine im Durchmesser 6-8 ctm. grosse Scheibe wird auf den erweiterten Rand eines Ringes (Fig. 1 und 2, a) des Aibrators gelegt und mittels eines zweiten Ringes an denselben angepresst. In der Mitte 'der äusseren Fläche der Membran ist mit Tischlerleim ein kleines Dreieck d aus Bristolpappe mit seiner langen Seite angeklebt; dasselbe greift in das Spie-gelchen mittels eines kleinen Einschnitts ein. Das kleine platte Spiegelchen