﻿PIE GRUNDLAUTE PER .MENSCHE. SPRACHE U. EIN UNIVERSALALPHABET.
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ist mit einem ans Wachs und Kolophonium bestellenden Kitt an eine leicht-bewegliche Achse aus Metall angeklebt, die auf den Spitzen der Schrauben des Rahmens b liegt. Letzterer ist in horizontaler Lage mittels der Schraube c, in verticaler Stellung durch die Schraube e und die Achse f beweglich. Durch diese Schrauben kann dem Spiegelchen eine beliebig geneigte Stellung gegeben, und es kann leicht in den Einschnitt des Dreiecks gebracht werden. Eine solche Einrichtung erteilt dem Spiegelchen hinlängliche Beweglichkeit und sehr grosse Empfindlichkeit durch verhältnissmässig sehr einfache Handgriffe.
Die Membran des oben beschriebenen Vibrators, welche durch eine trichterförmige Erweiterung die Laute aufnimmt, überträgt ihre Schwingungen auf das Spiegelchen und dieses versetzt seinerseits den Lichtstrahl in Schwingungen, der von einer elektrischen, vorzugsweise Nernst’schen, Lampe (Fig. 3, b) durcli einen engen Spalt fällt und vom Spiegelchen auf die sensible Platte des Pendelchronophoto-graphen, wie das in unserem Artikel (1. c. p. 51) beschrieben ist. oder auf ein lichtempfindliches Papier oder desgl. Film des ebenfalls von uns beschriebenen Apparats mit dem endlosen Band (1. e. p. 54) ausgesandt wird; vor diesem befindet sich ebenfalls ein Spalt, der durch zwei mittels einer Schraube regu-lirbare Platten gebildet wird, aber vertical steht, während ein eben solcher vor der Lichtquelle befindlicher Spalt die horizontale Lage hat.
Damit dieser letztere ein möglichst scharfes Bild liefere, wird zwischen den Spalt und das Spiegelchen eine Sammellinse eingeschoben. Den

Fig-.
Vibrator a, der durcli die Linse c die von der Nernst’schen Lampe b ausgehenden und von der Linse d ge-verticalen. dicht vor der lichtempfindlichen Platte sammelten Strahlen auffangt und sie auf oder dergl. Papier befindlichen, Spalt trennt von die plattV' des üu-onophotographischen dem horizontal gelegenen dünnen hellen Streifen	en e wumc-«utt.
ein kleines Viereck ab, welches, auf eine photographische Fläche wirkend, hei der Schwingung des Pendels oder dem Fortrücken des endlosen Bandes auch die Curve der Laute schreibt, welche die Membran des Vibrators mit dem Spiegelchen in Schwingung versetzen.
II. Um länger andauernde Effekte, z. B. ganze Sätze, zu registriren, kann man sich eines endlosen Bandes aus lichtempfindlichem Papier bedienen; um aber wiederholtem Photographiren auf einer und derselben Stelle möglichst einfach vorzubeugen, sowie auch um nicht gar zu lange Bänder anzuwenden und das Band aus lichtempfindlichem Papier oder Film möglichst in seiner ganzen Breite auszunutzen, habe ich unter dem liebenswürdigen Beistand meiner jüngeren Kollegen und Laboranten, der Herren Doctoren P. Lasareff, D. Ro-maschoff, P. Statkewitscli und A. Judin einen besonderen Apparat erbaut. In demselben bewegt sich, von einem Uhrwerk getrieben, die Aufnahmemembran des 5 ibrators während der Einwirkung des Schalles auf denselben zugleich mit der Lichtquelle, den Linsen u. s. w. langsam abwärts, zeichnet folglich eine Curve, die eine Spirallinie beschreibt, welche bis 10-mal ein 3 Meter