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DIE GRUNDLAUTE DER MENSCHL. SPRACHE U. EIN UNLV ERS ALA LP H A E ET
sen Vorhandensein in der französischen Sprache als auch dessen charakteristische chronophotographische Curve (Fig. 13 u. 14) beweist. Uebrigens stellen einige französische Autoren, wie z. B. Sadler, die englischen Schriftzeichen a, e, i, o, u und ou in den Endungen vor einem r dem è gleich, z. B. cellar, better, actor, sulphur, labour u. s. w. Man darf frei behaupten, dass das englische u meist wie è ausgesprochen wird z. B. mit, Churchil, Iluskin, chub, sowie in chuff, church, picture u. s. w. Manche Autoren, wie z. B. Larousse,
Fig. 13. Der Vocal c.
identificiren das französische eu mit dem deutschen œ oder ö '); das ist aber ganz falsch, wie schon aus dem von Larousse gegebenen Beispiel erhellt, da das deutsche Wort Vögel keineswegs durch das französische feugueul, wie er es tut, dargestellt werden kann. Dennoch müssen wir Larousse darin vollkommen beistimmen, dass das französische eu einen ganz selbständigen Vocal in Wörtern wie: je veux, gracieux, dieux, eucaristie, vorstellt 2).
Typus III. O, o—QP, o.
Der Vocalsonor o wird leicht erhalten, wenn die Mundöffnung, nachdem das a ausgesprochen ist, verengt wird (Fig. 15). Derselbe Sonor o drückt in der französischen Sprache die Diphthonge au, eau, in der schwedischen das a, in der griechischen das w und o, in der ungarischen das gewöhnliche a (ohne Zeichen), wie z. B. alah, hat, in der englischen das a, au, oa, aw,
Fig. 15. Der Vocal o.	Fig. IG. Der Vocal ù.
ou, z. B., in fall, daughter, boat u. s. w. aus. Auch das polnische A, a enthält neben n ebenfalls o, d. h. on (s. Tafel, Typus 5).
*) Es ist interessant, dass die Franzosen die englischen Laute u, o, io unter solchen Bedingungen durch ihr eu, die Deutschen durch ö wiedergeben.
■) Dans la plupart des cas, eu a un son propre et particulier qui est celui d’une véritable voyelle (Grand Dictionnaire t 7, p. 3).
Fi?. 14. Der Vocal c.