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DIE GRUNDLAUTE DER MENSCHL. SPRACHE T. EIN UNIVERSAL ALP HABET.
unseres Ohrs auch noch phonograpliisch bewiesen wird, wird im Russischen durch die Buchstaben b und ü, im Französischen durch i und y namentlich vor e und o: Mercier, Monoyer, nation. Meyer, Rossiya, vereitle, aïeux, bey, dey, Jermoloff, und sogar am Ende des Wortes, wie z. B. in oui; im Deutschen durch i, j, y, wie in ja, mein, Jökaliama, Jakob, Nikolayeff) zuweilen auch u, Avie in Neumeyer ausgedrückt und klingt wie i. Auch im Polnischen, Böhmischen, Kroatischen, Slovenischen, Ungarischen, Schwedischen stellt j ein kurzes i gleich dem ungarischen, englischen und spanischen y vor, welches mit a einen kurzen Laut wie das deutsche ja bildet. Im Englischen ist i häufig sogar zwischen 2 Consonanten sehr kurz, fast unhörbar, z. B. difficult, merriment. Den Charakter eines kurzen i hat auch das griechische i in tzwoj. eiaa, die lateinischen i und j in hei, hide, iambus, jacere, jecor u. s. w., das spanische i und y in den Combinationen ia, ie, io, oi, ay, oy\ das portugiesische i in den Diphthongen ai, ei, oi, ui, ia, io, iu, das englische i wird häutig, das y
fast immer wie ni ausgesprochen, z. B. by {bai), vor a in Christian, poniard. ln manchen Fällen klingt sogar das g wie ein kurzes i. wie z. B. in der berliner Ausprache: Gott, gut—Jott, jut u. s. w.. im Schwedischen vor e, i, il, ö, u: get, guckla, göra=jet, juckla, jöra u. s. wr. Im Englischen klingt zuweilen e wie i, z. ß. in new, im Portugiesischen u nach o. z. B. outo wird oitu ausgesprochen. Im Russischen schliesst zuweilen das lange i noch ein kurzes in sich, so wird z. B. uxz, umi —iich, ihn ausgesprochen. Im allgemeinen wird i in den europäischen Sprachen so oft kurz ausgesprochen, dass man zuweilen zur Bezeichnung des vollen Lautes zu einem besondern Zeichen, dem ", greifen muss, z. B. Casein, naïf u. dergl.
Dem Obengesagten gemäss haben chronoscopische und chronographische Untersuchungen erwiesen, dass die russischen Buchstaben h und w, das englische u, die Diphthongen eu, ew, sowie ieu und iew gleichfalls zusammengesetzte Laute vorstellen, welche im ersten Fall aus i und a, im zweiten und dritten aus i und u, wie im polnischen wiatr, Niucia: desgleichen in den oben angeführten Fällen der Bildung von ja und ju in den verschiedenen Sprachen: so erteilt das polnische j den Vocalen a, a, e, e,, o, u den Laut ia, ie, io, iu. Am weichsten klingen die nach j, y stehenden Vocale im Ungarischen wie in kutja, atya, wo ja und ya ganz so wie das russische h (ia) und das deutsche ja ausgesprochen werden.
Die russische Sprache besitzt eigentlich nur einen Laut, der dem i des Universalalphabets entspricht, aber, je nachdem er länger oder kürzer ausgesprochen wird, oder diese oder jene Stellung im Worte einnimmt, von historischen Einflüssen abgesehen, durch i, u, ü und b dargestellt wird, die leicht in einander übergehen, wie z. B. in Mapin.—Mapbn, JonaiaMa—Ilona-iaMa, Mecmu—Mecmb, das sanskritische agni, im altslavischen omr, das lateinische linum, im altsl. ahn u. s. w. Um die fremdländische Rechtschreibung beizubehalten, wird im Russischen zuweilen eine unzulässige Verdoppelung der Vocale angetroffen, z. B. im Worte 'myumz, cneuifuucmi, irnnpin, anstatt der russischen Rechtschreibung gemäss e3yumz, cneuia.iucmz, ampin, obgleich die