﻿PIE ORUNDLAUTE DER MENSCHL. SPRACHE U. EIN UNI VERSALALPHABET.
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Verdoppelung ist es vorteilhafter ein Dehnungszeichen nach dem Beispiele des Deutschen und Arabischen, einen Strich über den gegebenen Consonanten zu setzen, z. B. mama anstatt mamma, apareil u. s. w. In der Tat, die Engländer schreiben zwar oo, z. B. in door und floor, sprechen aber nur ein gedehntes o aus: flör, dör; auch der Namen des Flusses Aa klingt nicht wie A—a, sondern wie ein langes ä. Andererseits wird im Spanischen nur ein r geschrieben, aber als zwei ausgesprochen, z. B. ruido—ruido. Wird ein \ ocal verdoppelt, so muss man ihn auch als zwei Laute aussprechen, wie im V orte Coordination u. dergl. Das Dehnungszeichen dürfte die Darstellung der Aussprache auch solcher Wörter wie wider, wieder und icidder erleichtern, die sich nur durch die Länge gewisser Laute unterscheiden; ivider, ici der und ivider, wäre wohl die zweckmässigste Darstellung derselben.
V.	Grösserer Vollständigkeit halber ist in der Wiedergabe in unserer Sprache noch der nasaie Charakter gewisser Laute hervorzuheben, der besonders der französischen Sprache in den Verbindungen von a, i, o mit n und m und in der deutschen im nasalen n wie in Ding eigen ist, zum Unterschied vom Kehllaut n in denken.
Der nasale Laut ensteht dadurch, dass in gewissen Fällen und zwar rein reflektorisch bei den Vocalen auch die Nasenhöhle mittönt. Im Arabischen und den ihm verwandten Sprachen sowie im Portugiesischen giebt es für die Nasenlaute besondere Zeichen. Auch wir wollen das portugiesische Zeichen (aa, äe) benutzen; dasselbe soll anzeigen, dass der gegebene Laut ein nasaler ist z. B. Ding, impression, obgleich man sich auch ohne ein solches behelfen könnte, da der Nasenlaut gewöhnlich durch den nachfolgenden Consonanten bedingt wird.
VI.	Das Pronomen von dem Verb durch einen Apostroph oder anderswie zu trennen, wie es zuweilen im Französischen geschieht, ist wohl kaum nötig, da faime, mit oder ohne Apostroph geschrieben, ganz gleich wie jem, wie in andern Sprachen, klingt, z. B. im Tatarischen sovmim, wo das Pronomen am Ende des Zeitworts als Endsilbe gesetzt wird. Dennoch kann der Apostroph benutzt werden, um zu zeigen, dass ein Ausdruck aus zwei Wörtern besteht, z. B. aux armes, les hommes,—os arm, Jes'om.