﻿VERHALTEN DES GLOBULINS ZU DEN ALKALIEN.
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noch mehr: einige Autoren, wie z. B. Reynolds (107 p. 251), beobachteten, dass sogar bei Gegenwart einer geringen Alkalimenge Gerinnung des Albumins stattfindet *). In der That, wenn wir mit Glasscherben zerschittenes und filtrirtes Hühnereiweiss (AbA 48—60 p, 205) mit Basen in denselben quantitativen Verhältnissen vermischen, wie wir es bei der Untersuchung des Einflusses der Salze bei der Zusammenstellung der Tafel IV (A°A° 75—80 p, 257), gethan, und das GemeDge erwärmen, so tritt Fällung auch dann ein, wenn bei gewöhnlicher Temperatur noch keine Fällung beobachtet wird.
TABELLE IX.
Fällungstemperatur der Globulate.
0,lft	—	0,5 Je	—	0,9£	—	Je
)>100	—	60	—	16	—	16	Aetzkali.
—	—	65	—	•—	—	—	,	natron.
—	—	60—	—	—	-—	„ baryt.
—	)>100	—)>100	—->100	„ ammonium.
—	—	—	—	-—	—	—	„	kalk
—	—	—	.—	—	—	—	„	magnesium.
—	—	—	—	—	—	—	„	strontian.
Bei der Ausführung erwähnter Versuche muss das Gemenge in einem Probir-gläschen mit eingesenktem Thermometer auf offenem Feuer rasch erwärmt und, sobald sich ein Niederschlag gebildet hat, sogleich von der Flamme entfernt oder noch besser in kaltes Wasser getaucht werden. Wird das Erwärmen länger fortgesetzt, so löst der Niederschlag sich auf, und färbt sich die Flüssigkeit gelb. Eine solche Veränderung der Flüssigkeit tritt auch in dem Falle ein, wenn das Erwärmen langsam, besonders aber in den von uns beschriebenen Apparaten (ib. p. 253) bewerkstelligt wird: hier erfolgt schon keine Fällung mehr, sondern es werden unmittelbar diejenigen Veränderungen der Prote'insubstanz beobachtet, infolge deren die Flüssigkeit die gelbe Färbung bekommt.
Aus obiger Tafel ist ersichtlich, dass bei einem Gehalt an 0,1 Je in der Lösung Fällung mit keiner der genannten Basen erhalten wird; bei einem Gehalt an 0,5ft tritt nur in den Gemengen mit Kali, Natron und Baryt Fällung unter 100° ein, während die übrigen Basen auch beim Kochen keinen Niederschlag ausscheiden, bei einem Gehalt an 0,9Je—Je Kali, Natron oder Baryt im Gemisch hat Fällung auch bei Zimmertemperatur (16°) statt, mit den übrigen Basen aber auch beim Kochen nicht.
Auch mit mittleren, zwischen 0,17b und Je begriffenen Quantitäten der Basen und auch mit geringeren, d. h, wenn der Gehalt an Base in der Mischung 0,001Ä— ü,005ft—-0,009/b betrug, stellten wir Versuche an. Den Gehalt an Erdalkalien und Ammonium noch weiter herabzusetzen, war nicht nötig, da die entsprechenden Lösungen derselben sich indifferent verhielten: ein ähnliches indifferentes Verhalten der Alkalien wurde bei einem Gehalt an 0,0001& Kali oder Natron erhalten; stieg
') It is well known that albuminous liquids,	of alkali a point is arrived at when the influen-
containing a small quantity of alkali, are easily	ce of the physical agent is nil (107 p. 251),
coagulated by heat; but by increasing the amount