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BIB LIOGRAP HIE.
Verfasser studierte die Wirkung des Digitalins, Convallamarins, Strophantins, Koffeins, Alkohols, Veratrins, Arekolins, Pilokarpins, der Blausäure auf das isolirte Herz des Kaninchens, nach der Metode von Langendorfi-Locke. Um die Wirkung dieser Gifte auf das isolirte Herz zu erlernen, liess Verl, bald^ die reine Nährflüssigkeit, bald mit einem von den Giften in bestimmter Konzentration versetzte durchfliessen. Die Herzkontraktionen wurden auf einen unendlichen Papierstreifen des Kimographions mittelst des Marey-schen Miographen eingeschrieben, welcher durch einen Platinhaken mit der Spitze der linken Herzkammer verbunden war.
Aus den vorgelegten Diagrammen ersieht man. dass Digitalin alle Wirkungen ergiebt, welche den Herzmitteln eigentümlich sind. Die Herzschläge verminderten sich in der therapeutischen Periode, in der folgenden Periode vermehrten sie sich. Die Stärke der Herzkontraktionen in einigen Versuchen vergrösserte sich beinahe auf das Doppelte. Die Versuche mit Con-vallamarin gaben im allgemeinen ähnliche Resultate; die Verminderung der Herzschläge erreichte in der therapeutischen Periode meist 14 Schläge in der Minute, und die Kontraktionskraft war schwächer als beim Gebrauche von Digitalin. Strophantin wirkt auf das Herz viel stärker als Digitalin. Koffein in schwachen Konzentrationen übt fast keine Wirkung aus. Starke Konzentration vermindert bald die Kraft und ruft Stillstand her vor; beim Durchlässen der Nährflüssigkeit wird die Herzthätigkeit wieder normal. Es sei erwähnt, dass in der V irkung des Koffeins auf das Herz eine Eigentümlichkeit beobachtet wird, nämlich: nach dem Durchlässen des Koffeins scheint das Herz fähiger ^ zu sein der Wirkung anderer Gifte zu widerstehen. Alkohol in schwachen Konzentrationen hatte keine Verstärkung der Herzkontraktionen zur Folge, bei starken aber wurden diese etwas stärker. Veratrin in schwacher Konzentration bewirkt Verstärkung und Verlängerung der Kontraktionen, welche im Verhältniss zur Dauer der Einwirkung und der Konzentrationsstärke sich vermindern, und bald tritt Arhythmie ein. Blausäure giebt nur eine geringe Verlängerung und eine stufenmässige Verkleinerung der Kontraktionskraft. Eine starke Konzentration ruft Stillstehen das Herzens hervor. Arecolin bewirkt sehr bald dasselbe. Beim Durchlässen von Atropin durch das Herz, selbst in starken Konzentrationen, wird Stillstelien nicht beobachtet. Pilokarpin giebt dasselbe Wirkungsbild wie Arecolin. Ausserdem machte Verf. Versuche die Menge der Kohlensäure, welche das Herz ausscheidet, zu bestimmen, um die Abhängigkeit derselben von der Giftwirkung festzustellen; aber diese Versuche gaben keine bestimmten Resultate.
Zitowitsch. Ueber den Einfluss des Pilokarpins auf die Sekretion der Magendrüsen. Bolnitschn. Gaseta Botkina. 1902. JY2JY2 26, 27.
Eine Reihe von Versuchen, welche der Verfasser ausgeführt hat, ergab folgende Resultate:
a)	Pilokarpin hat in Beziehung zu der Magendrüsensekretion seine gewöhnliche safttreibende Wirkung.
b)	Die Zeit der Saftsekretion und die Menge derselben hängen von der Grösse der eingespritzten Dose ab. Die Stromschnelligkeit der Wirkung des Pilokarpins variirt bei verschiedenen Individuen.